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Derby-Zeit im Ruhrgebiet

Es ist mal wieder so weit: Königsblau gegen Schwarz-Gelb. Herne-West gegen Lüdenscheid-Nord. Schalke gegen Dortmund. Während es für Dortmund darum geht, den Champions-League-Platz zu behaupten, hofft Schalke doch noch die verkorkste Saison retten zu können.

Zwischen Triumphmarsch und Spießroutenlauf liegt oftmals nur ein später Siegtreffer. Das werden am Montag nach dem Derbywochenende wieder zahlreiche arbeitende Menschen im Ruhrgebiet erfahren, denn nichts sorgt für so viel Büro-Trash-Talk im Westen des Landes wie das deutsche Derby schlechthin. Nach dem torlosen Remis im Hinspiel hoffen die Schalker der bislang unglücklichen Saison noch eine positive Wendung zu geben: Ein Sieg würde die Gelsenkirchener den direkten Vergleich über die Saison gewinnen und wieder an den europäischen Wettbewerb heranrücken lassen. Der BVB könnte hingegen den Champions League-Platz zementieren.

Dortmund laut Buchmachern Favorit auf Schalke

Schalke befindet sich nach zwei Siegen im Aufwind. Allerdings auch nicht zum ersten Mal in dieser Saison und anschließend folgte bislang immer wieder ein Einbruch. Wenn es nach Königsblau geht, darf dieser Einbruch dieses Mal gerne ausbleiben. Das Derby kann ein Knackpunkt sein, ob es doch noch nach oben geht, oder die erste Saison unter Markus Weinzierl im grauen Mittelmaß ausklingt. In Anbetracht der bislang gezeigten Leistungen geht Schalke als Außenseiter in die Partie. Denn auch wenn Dortmund ebenso mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatte, fand dies bislang auf einem deutlich höheren Niveau statt, und gerade in wichtigen Partien konnten sie ihre Leistung abrufen. Diese Gemengelage bewerten auch die Buchmacher mit eindeutigen Quoten: Für einen Heimsieg auf Schalke bekommt man z. B. bei bwin eine Quote von 3.7, für einen schwarz-gelben Auswärtssieg hingegen von 1.95. Beides sind interessante Optionen: Für Dortmund spricht, dass sie seit vier Derbyspielen ungeschlagen sind und nur eins der letzten sieben Aufeinandertreffen verloren. Für Schalke die zuletzt aufsteigende Form und dass sie seit fünf Pflichtheimspielen ungeschlagen sind. Wer dennoch einen Favoriten hat, kann noch zusätzlich von einer aktuell laufenden Bonusaktion profitieren, bei der man bei der ersten Wette das Geld – sollte man die Wette verlieren – zurückbekommt.

Weigl wieder fit, Coke auf gutem Weg

Mit von der Partie dürfte Julian Weigl sein, der nach seiner schmerzhaften Oberschenkelblessur aus dem Länderspiel gegen England wieder ins Training eingestiegen ist. Ein Ausfall des jungen Strategen käme Thomas Tuchel sicher ungelegen. Ob André Schürrle nach seinem starken Auftritt im Nationaltrikot eine Chance von Anfang an bekommt ist dagegen genauso fraglich wie ein Auftritt des Schalker Rechtsverteidigers Coke. Der vor der Saison als wichtige Stütze verpflichtete Spanier feierte ein überzeugendes Testspiel-Comeback. Ob es bereits für intensiven Derby-Fußball reicht obliegt Trainer Markus Weinzierl zu beurteilen. Ein wichtiger Stabilisator wäre er mit Sicherheit. Und das ist gegen die starke Dortmunder Offensive auch nötig, damit die Königsblauen Fans am Montag mit Freude zur Arbeit gehen können.

Bundesliga: Der 26. Spieltag in der Vorschau

Schalke-Fans
Schalke-Fans (Foto: © Orchi / CC BY-SA 3.0 / via Wikimedia Commons)

Während es am 26. Spieltag der Bundesliga für viele Teams vorrangig um das Thema Abstiegskampf geht, wird das Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Den Auftakt zum Spieltag machen am Freitag Abend aber zunächst einmal Hertha BSC Berlin und die TSG Hoffenheim. Die Teams liegen nur einen Punkt auseinander und stehen im direkten Wettbewerb um einen der Champions League Plätze. Mit einem Sieg könnte Hoffenheim sogar für eine Nacht am BVB auf den dritten Tabellenplatz vorbei ziehen.

Das heißt auch: Die Verfolger im Rennen um die internationalen Plätze sind Borussia Dortmund auf den Fersen. Der steht beim Gastspiel “Auf Schalke” also durchaus unter Druck und braucht drei Punkte, um sich weiter oben zu etablieren. Doch auch die Schalker wollen den Sieg vor eigenem Publikum. In den vergangenen Wochen ist wieder Ruhe bei den Königsblauen eingezogen, das Selbstbewusstsein ist zurück, mit einem Derbysieg könnte die Fan-Seele weiter beruhigt werden und auch das Thema Europa League-Qualifikation ist bei den Schalkern noch nicht vom Tisch.

Bei Bayern gegen Augsburg geht es darum, dass die Bayern ihre Führung ausbauen wollen, während Augsburg die Abstiegsränge auf Distanz halten möchte. Noch klarer sind die Verhältnisse zwischen dem Tabellenzweiten Leipzig und dem Tabellenletzten Darmstadt. Auch bei der Partie HSV gegen Köln geht es um eine Partie Abstiegskampf gegen Qualifikation für die internationalen Plätze.

Bremen konnte sich zuletzt im Abstiegskampf ein wenig Luft verschaffen. Das soll beim Gastspiel in Freiburg fortgesetzt werden – bei einer Niederlage droht aber sofort wieder das Abrutschen auf den Relegationsplatz 16.

Am Sonntag treffen mit Frankfurt und Gladbach zwei Teams aus dem Mittelfeld aufeinander, wobei Frankfurt noch immer nach oben in der Tabelle schauen kann, während die Gladbacher den Abstand zur unteren Tabellenregion vergrößern wollen. Ingolstadt muss als Tabellenletzter jede Chance mitnehmen, um vielleicht doch noch die Klasse zu halten. Die nächste Chance hierzu gibt es am Spieltag gegen Mainz. Den Spieltag beenden Leverkusen und Wolfsburg – beide Teams liegen nur zwei Punkte auseinander; dem Sieger winkt das trostlose Mittelfeld, dem Verlierer ein Platz im Rennen gegen den Abstieg.

Ihr wollte den 26. Spieltag im Live-Stream verfolgen? Dann lohnt sich ein Blick auf unsere Bundesliga Live-Stream-Übersicht.

Wann sichert sich der FC Bayern München die deutsche Meisterschaft?

Der FC Bayern ist auch diese Saison, mal wieder, das Maß aller Dinge in der Fußball-Bundesliga. Nach 25 absolvierten Spieltagen führen die Münchner souverän die Tabelle an und haben bereits 13 Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzieren RB Leipzig. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der FCB seine fünfte Meisterschaft in Folge sichert.

So langsam, aber sicher neigt sich die Bundesliga-Saison 2016/17 ihrem Ende zu, 25 von insgesamt 34 Spieltagen sind bereits absolviert. Aktuell befindet sich die Liga in der Länderspielpause, der Ball rollt im deutschen Oberhaus erst wieder Ende März/Anfang April.

Wir nutzen die kleine Verschnaufpause und werfen einen Blick auf die Tabelle, genauer gesagt beschäftigen wir uns mit der Frage, wann sich der FC Bayern seine fünfte Meisterschaft in Folge sichern wird. Aktuell hat das Team von Carlo Ancelotti satte 13 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten RB Leipzig. Noch nie in der Geschichte der Bundesliga hat eine Mannschaft mit solch einem Vorsprung nach 25 Spieltagen die Meisterschaft noch aus den Händen gegeben und auch die Fans und Experten sind sich einig, dass die Bayern sich erneut die Schale sichern werden. Offen ist derzeit nur, wann dies genau der Fall sein wird.

Sichert sich der FC Bayern die Meisterschaft im Spitzenspiel gegen den BVB?

Die Frage, wann sich der FCB die Deutsche Meisterschaft final sichert, ist eigentlich relativ simpel zu beantworten, denn es handelt sich schlichtweg um einfache Mathematik. Neun Spieltage sind in der Bundesliga noch zu absolvieren, damit können noch insgesamt 27 Punkte erreicht werden. Sollten die Bayern und RB Leipzig alle ihre verbliebenen Spiele gewinnen, wären die Bayern spätestens nach Abschluss des 30. Spieltags Meister, d.h. Ende April. Mit Blick auf die Bundesliga-Quoten bei bet365 gibt es keinen Zweifel, dass die Bayern Meister werden. Die Quote auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft beläuft sich auf 1,00, d.h. der Sportwetten-Anbieter zahlt dafür keine Gewinne mehr aus.

Es gibt zahlreiche Bayern-Fans, die darauf hoffen, dass man die Meisterschaft bereits vor Ende April erreicht, z.B. im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Am 8. April treffen die Bayern in der heimischen Allianz Arena auf den BVB. Sollten die Bayern nach dem 28. Spieltag mehr als 18 Punkte Vorsprung auf Leipzig haben, wäre ihnen die Meisterschaft rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Mit Blick auf das bevorstehende Programm von Leipzig (Darmstadt, Mainz und Leverkusen) ist es jedoch schwer zu erwarten, dass der Aufsteiger in den kommenden Wochen noch zwei Spiele verliert. Allerdings hat der RB Leipzig zuletzt zwei Spiele in Folge verloren und befindet sich in einer Art Mini-Krise.

Darüber hinaus müssen aber auch die Bayern ihre Spiele allesamt gewinnen und auch das wird kein Selbstläufer. Am vergangenen Wochenende hat man sich auswärts bei Borussia Mönchengladbach sehr schwer getan und lediglich einen knappen 1:0 Auswärtserfolg gefeiert.

https://www.youtube.com/watch?v=FYmMULX78Wc

Mit Blick auf das Restprogramm hat der FC Bayern vor allem am 27. Spieltag noch einen echten Härtetest vor sich. Im Rahmen einer englischen Woche müssen die Bayern Anfang April auswärts bei der TSG 1899 Hoffenheim ran. Gegen die Kraichgauer hatten die Bayern in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Probleme und das Team von Julian Nagelsmann hat seine letzte Niederlage in der Bundesliga vor über zwei Monaten kassiert.

Ticket, Bratwurst, etc. – so viel kostet ein Stadionbesuch

Die Tickets für den Eintritt ins Stadion sind das eine. Bratwurst, Bier und Fan-Schal sind das andere. Summa sumarum kann ein Besuch ins Stadion ganz schön ins Geld gehen. Das schreckt viele Fans aber nicht ab. 13 Millionen Fans strömen in einer Bundesliga-Saison ins Stadion – mehr als 380.000 pro Spieltag, mehr als 42.000 pro Spiel – durchschnittlich gerechnet. 16 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre besucht mindestens einmal in der Saison ein Bundesligaspiel.

Stehplatz kostet durchschnittlich 13,50 Euro

Stadionbesuch (Foto: © Antoon Kuper / CC BY-NC-ND 2.0 / via Flickr)
Viele Tickets sind bereits als Dauerkarte vergeben, doch bei vielen Vereinen bekommt man am Spieltag oder kurz davor aber dennoch noch eine Karte für das Bundesligaspiel. Um mal bei der durchschnittlichen Betrachtungsweise zu bleiben: Ein durchschnittlicher Stephplatz kostet in der Bundesliga rund 13,50 Euro. In Darmstadt und in Hoffenheim muss man 18 Euro aufbringen, in Mainz ist man hingegen schon mit acht Euro dabei.

Ein durchschnittlicher Sitzplatz ist für rund 25 Euro zu bekommen, in der teuersten Kategorie werden im Durchschnitt mehr als 60 Euro pro Spiel fällig. Dortmund ist das größte Stadion in der Bundesliga. Bei Heimspielen können sich hier bis zu 81.360 Fans über die günstigste Stadionwurst in der Bundesliga freuen – 2,60 Euro werden hier fällig. Mit 3,90 Euro ist die Wurst bei Bayern München am teuersten. Auch bei Trikots und Schals werden die Fans des FC Bayern München am meisten zur Kasse gebeten – nur bei Schalke 04 ist es genauso teuer, während man sich als Fan von Darmstadt 98 am günstigsten mit Fanartikeln eindecken kann.

Der Signal Iduna Park von Borussia Dortmund verfügt mit genau 28.337 übrigens auch über die meisten Stehplätze in der Bundesliga. Im Olympiastadion von Hertha BSC Berlin gibt es mit 81.360 Stück die meisten Sitzplätze. Die meisten Logen für Business-Kunden gibt es in der Allianz Arena von Bayern München.

Der Zweitletzte der Bundesliga (Ingolstadt) verfügt über 15.000 Stadionplätze und damit über das kleinste Stadion. Der Letzte (Darmstadt) bringt es mit 17.000 Plätzen auf das zweitkleinste Stadion. Insgesamt haben acht Stadien weniger als 40.000 Plätze, während es acht Stadien auf mehr als 50.000 Plätze bringen.

Champions League: Vorschau auf das Viertelfinale

Das Viertelfinale in der Champions League wurde ausgelost. In der Runde der letzten Acht gibt es augenscheinlich keine leichten Gegner mehr und so wird es zu vier spannenden Duellen kommen.

Aus deutscher Sicht sind Bayern München und Borussia Dortmund noch im Rennen. Bayern München hat einen harten Brocken erwischt. Für die Münchener geht es gegen den Titelverteidiger Real Madrid. Borussia Dortmund muss gegen den AS Monaco ran. Der Vorjahresfinalist Atlético Madrid trifft auf Leicester City und Juventus Turin spielt gegen den FC Barcelona.

FC Bayern – Real Madrid

Bayern München gegen Real Madrid. Zuletzt trafen die beiden Teams im Halbfinale der Saison 2013/2014 aufeinander. Seinerzeit ließ Real (unter Carlo Ancelotti) den Bayern keine Chance, zog ins Finale ein und holte am Ende den Titel. 2012 konnten die Bayern wiederum im Halbfinale gegen Real im Elfmeterschießen siegen. Ruft der Rekordmeister die Leistungen ab, die er zuletzt in Bundesliga, Pokal und Champions League zeigte, dann dürfte das Aufeinandertreffen mit Real Madrid zu einem echten Duell auf Augenhöhe werden.

Borussia Dortmund – AS Monaco

Borussia Dortmund darf sich freuen, ein vergleichsweise leichtes Los erhalten zu haben. Unter all den verbliebenen Teilnehmern im Wettbewerb gehört Monaco vermutlich zu den Mannschaften, gegen die die Borussen gute Möglichkeiten auf ein Weiterkommen haben dürften. Wobei: Im Achtelfinale bewies Monaco im Rückspiel gegen Manchester City Moral und stellte unter Beweis, zurecht in der Königsklasse so weit gekommen zu sein.

Die Viertelfinals in der Übersicht

Hinspiele

11. April
Dortmund – Monaco
Juventus – Barcelona

12. April
Atlético Madrid – Leicester City
Bayern München – Real Madrid

Rückspiele

18. April
Leicester – Atlético Madrid
Real Madrid – Bayern München

19. April
Monaco – Dortmund
Barcelona – Juventus

Termine

Die Hinspiele im Viertelfinale der Champions League werden am 11. und 12. April ausgetragen, die Rückspiele am 18. und 19. April. Die Halbfinals folgen dann am 2./3. sowie 9./10. Mai, das Finale in Cardiff findet am 3. Juni statt.

Champions League Tickets

Tickets für das Champions League Viertelfinale findet ihr neben dem Erstmarkt (alle offiziellen Verkaufskanäle, z. B. Vorverkaufsstellen, Ticket-Hotlines der Klubs) auch auf dem Zweitmarkt. Angesichts der hohen Nachfrage nach Tickets (allein für das Hinspiel in München liegen dem FC Bayern Bestellungen von über 200.000 Eintrittskarten vor) wird wohl vielen Fans keine andere Alternative bleiben, als die Ticketplattformen wie Ticketbis oder Sportsevents365 nach Champions League Tickets zu sondieren…

Europa League: Gladbach baut gegen Schalke Rekord aus

Die Rückspiele im Achtelfinale der Europa League stehen heute an: Unter besonderer Beobachtung aus deutscher Sicht ist das Aufeinandertreffen von Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 (ab 21:05 Uhr).

Nachdem sich beide Mannschaften im Hinspiel 1:1 trennten, scheint im Rückspiel alles möglich zu sein. Gladbach genießt sicherlich einen kleinen Vorteil, da schon ein 0:0 ausreicht, um in das Viertelfinale der Europa League einzuziehen. Bei Schalke wiederum hat man nach einigen blutleeren Auftritten vor wenigen Wochen wieder neues Selbstbewusstsein getankt. Und die Europa League ist eine der wenigen Möglichkeiten für Königsblau, eine insgesamt wohl verkorkste Saison doch noch irgendwie zu retten. Damit darf bei Gladbach gegen Schalke eine offene Partie auf Augenhöhe erwartet werden.

Gladbach baut Rekord aus

Borussia Mönchengladbach könnte natürlich auch von einer ganz besonderen Erfahrung profitieren: Kein anderer Bundesligist trat in europäischen Wettbewerben so oft gegen einen Bundesligisten an wie die Gladbacher. Schon sechs Mal traf man in der Geschichte auf einen weiteren Bundesligisten.

Das letzte Mal liegt aber schon eine Weile zurück: Im Finale des damals noch ausgetragenen UEFA-Pokals 1980 verlor Gladbach gegen Eintracht Frankfurt. In den vorangegangenen fünf Duellen mit deutschen Gegnern ging Gladbach stets als Sieger vom Platz. Das letzte Aufeinandertreffen von zwei Bundesligisten gab es 2009 beim Halbfinale zwischen dem HSV und Werder Bremen.

Im gegenwärtigen Wettbewerb sind Schalke und Gladbach die beiden letzten Vertreter aus der Bundesliga. Einer von beiden wird es in jedem Fall in die Runde der letzten Acht schaffen. Während die Schalker davon sprechen “brennen” zu wollen, sehen die Gladbacher ihre Chancen bei 51:49. Es wird also spannend!

Champions League: Vorschau auf das Achtelfinale (Rückspiele)

Weiter geht es im Achtelfinale der Champions League: Während Bayern München schon fast davon ausgehen darf, das Viertelfinale in der Königsklasse zu erreichen, wird sich Borussia Dortmund gehörig strecken müssen. Die Chancen von Bayer Leverkusen sind eher theoretischer Natur.

FC Arsenal – FC Bayern

Heute Abend tritt Bayern München bei Arsenal an. Das Heimspiel konnte mit 5:1 gewonnen werden, so dass kaum jemand am Weiterkommen der Münchener zweifeln dürfte. Mittlerweile nimmt der Rekordmeister wettbewerbsübergreifend einen Gegner nach dem anderen auseinander: Da dürfte es für Arsenal schwierig werden, das Ergebnis aus dem Hinspiel noch zu drehen.

Borussia Dortmund – Benfica

Dass man das Hinspielergebnis noch drehen kann, darauf hofft Borussia Dortmund. Die Borussen empfangen Benfica Lissabon am Mittwoch Abend zum Heimspiel. Im Hinspiel waren die Dortmunder zwar irgendwie die bessere Mannschaft. Das Siegtor zum 1:0 Endstand schoss jedoch Benfica. Das ist im Rückspiel nun keine unlösbare Aufgabe für die Borussia, trotz der Niederlage im Hinspiel das Viertelfinale zu erreichen. Sollten die portugiesischen Gäste allerdings einen Treffer erzielen, muss die Borussia schon drei Mal treffen, um als Sieger aus dem Achtelfinale hervorzugehen.

Atlético Madrid – Bayer Leverkusen

In der nächsten Woche ist dann noch Bayer Leverkusen bei Atlético Madrid zu Gast. Das Hinspiel verlor die Bayer-Elf im eigenen Stadion mit 4:2 – in Madrid muss beim Vorjahresfinalisten also mit drei Toren Unterschied gewonnen werden, will man doch noch ins Viertelfinale einziehen. Ob der frische Wind durch den jüngsten Trainerwechsel dazu ausreicht, darf allerdings bezweifelt werden.

In den übrigen Partien der Champions League in dieser Woche stehen sich der FC Barcelona und Paris St. Germain sowie Neapel und Titelverteidiger Real Madrid gegenüber. In der nächsten Woche spielen noch AS Monaco gegen Manchester City, Juventus Turin gegen den FC Porto und Leicester City gegen FC Sevilla.

Die Achtelfinal-Rückspiele in der Übersicht:

Anstoßzeit: 20:45 Uhr

Dienstag, 7. März

FC Arsenal – FC Bayern
SSC Neapel – Real Madrid

Mittwoch, 8. März

Borussia Dortmund – Benfica Lissabon
FC Barcelona – Paris Saint-Germain

Dienstag, 14. März

Juventus – FC Porto
Leicester City – FC Sevilla

Mittwoch, 15. März

Atlético Madrid – Bayer Leverkusen
AS Monaco – Manchester City

Bundesliga: Vorschau auf den 23. Spieltag

Die Bundesliga-Saison geht in ihr letztes Drittel. Den Auftakt zum 23. Spieltag machen am Freitag Abend der FC Augsburg und RB Leipzig. Augsburg will sich weiter von den Abstiegsrängen fernhalten, Leipzig will den Anschluss an den Tabellenführer Bayern München (derzeitiger Rückstand: 5 Punkte) halten.

Um die internationalen Plätze geht es am Samstag: Dortmund als Tabellendritter will sich weiter auf einem Champions-League-Platz behaupten, während Bayer Leverkusen den Rückstand auf die internationalen Plätze verringern möchte. Mainz liegt derzeit im soliden Mittelfeld. Dort möchte der VfL Wolfsburg, Gegner vom Samstag, auch hin. Mit einem Sieg gegen Mainz könnte er sich aus der Abstiegszone leicht befreien.

Nach dem Gala-Auftritt im Pokal gegen Schalke reist der FC Bayern zum FC Köln. Den Kölnern dürfte schon alles abverlangt werden, wenn sie den Anschluss an die internationalen Plätze weiter halten wollen. In der Partie Bremen gegen Darmstadt – mit dem Ex-Bremer Frings als Trainer – geht es um Abstiegskampf pur: Für Darmstadt müssen wohl drei Punkte her, will man den Abstieg noch verhindern. Bremen wiederum wird das dünne Polster von zwei Punkten zu den Abstiegsrängen verteidigen wollen.

Erstes von drei Duellen zwischen Gladbach und Schalke im März

Auch Ingolstadt sucht noch nach Wegen aus dem Tabellenkeller. Ein Sieg beim Tabellenvierten Hoffenheim könnte ein erster Schritt dazu sein. Am Sonntag kommt es zum ersten von drei Aufeinandertreffen im März zwischen Borussia Mönchengladbach und Schalke 04. Es dürfte interessant sein, wie die Schalke den dürftigen Auftritt im Pokal gegen Bayern verkraften, während Gladbach durch den Einzug ins Halbfinale beflügelt sein dürfte.

Ebenfalls im Halbfinale des DFB-Pokals steht Eintracht Frankfurt. Am Sonntag geht es gegen den SC Freiburg. Den Spieltag vervollständigen der HSV und Hertha BSC Berlin. Beim HSV wird es darum gehen, die letzte Woche mit harter 0:8-Niederlage gegen Bayern und dem Ausscheiden im Pokal zu verdauen. Hertha wird versuchen, den Anschluss an die CL-Plätze zu halten.

DFB-Pokal Halbfinale: Bayern München gegen Borussia Dortmund oder Lotte

Der Bayern München steht sicher im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Münchener setzten sich im Viertelfinale eindrucksvoll mit 3:0 gegen Schalke 04 durch. Als Gegner wartet entweder Borussia Dortmund auf die Bayern oder aber die Sportfreunde Lotte. Das Viertelfinale zwischen beiden Teams fiel wegen der Unbespielbarkeit des Platzes in Lotte aus. Die Partie wurde nun auf den 14. März gelegt.

Zunächst aber zu den Bayern: Tritt der Titelverteidiger weiterhin so stark auf wie zuletzt in der Champions League gegen Arsenal, in der Bundesliga gegen den HSV und im Pokal gegen Schalke, dann dürfte es schwer sein, ihn am erneuten Double oder vielleicht auch Triple zu hindern. Im laufenden DFB-Pokal spielten und siegten die Münchener gegen Carl Zeiss Jena, den FC Augsburg, den VfL Wolfsburg und zuletzt Schalke 04.

Letzte Pokalniederlage ist zwei Jahre her

Die letzte Niederlage im DFB-Pokal kassierten die Münchener vor rund zwei Jahren im Halbfinale gegen Borussia Dortmund. Seinerzeit gewannen die Dortmunder im Elfmeterschießen, unterlagen später im Finale allerdings dem VfL Wolfsburg – damaliger Trainer bei den Wölfen war übrigens Dieter Hecking, der nun mit Borussia Mönchengladbach im zweiten Halbfinale steht. Im laufenden Wettbewerb spielten die Dortmunder bislang gegen Eintracht Trier, Union Berlin und Hertha BSC Berlin – beide Berliner Clubs wurden erst im Elfmeterschießen bezwungen. Ehe die Borussia auf die Bayern trifft, muss sie allerdings gegen den Drittligisten Lotte gewinnen. Der setzte sich im laufenden Wettbewerb schon gegen Werder Bremen, Bayer Leverkusen und 1860 München durch.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt gegenüber. Die Halbfinal-Spiele werden am 25./26. April ausgetragen, das Finale in Berlin am 27. Mai.

Halbfinale im DFB-Pokal: Gladbach gegen Frankfurt

Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt stehen sich im Halbfinale des DFB-Pokals gegenüber. Die Gladbacher setzten sich im Viertelfinale mit 2:1 verdient gegen den HSV durch. Eintracht Frankfurt gewann gegen Bielefeld ein wenig glücklich mit 1:0.

In der Bundesliga trennten sich beide Teams in dieser Saison mit 0:0 – das nächste Aufeinandertreffen findet am 1. April statt, gut drei Wochen vor dem bevorstehenden Duell im DFB-Pokal. Für Frankfurt könnte ein Sieg im Halbfinale die erste Teilnahme im Finale in Berlin seit 2006 bedeuten. Der letzte Gewinn des DFB-Pokals wurde 1988 verzeichnet. Gladbach stand 1995 zum letzten Mal im Finale des Pokals und konnte ihn seinerzeit auch gewinnen – für beide Mannschaften war der Pokalsieg der letzte Titelgewinn.

Nun ist man unter den letzten vier Teams im Pokal-Wettbewerb und eine Mannschaft hat die Aussicht auf den Titelgewinn. Für Frankfurt führte der Weg ins Halbfinale über den 1. FC Magdeburg, den FC Ingolstadt, Hannover 96 und Arminia Bielefeld. Sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Ingolstadt setzte sich die Eintracht dabei erst im Elfmeterschießen durch.

Gladbach bekam es im bisherigen Wettbewerb mit dem SV Drochtersen / Assel zu tun und in den Folgerunden mit dem VfB Stuttgart, Greuther Fürth und zuletzt mit dem Hamburger SV. Dessen Anschlusstreffer zum 2:1-Spielendstand in der Nachspielzeit war das erste Gegentor, das die Fohlenelf im laufenden Wettbewerb kassierte.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Titelverteidiger Bayern München und der Sieger aus der Partie Sportfreunde Lotte gegen Borussia Dortmund gegenüber.

Das Halbfinale wird am 25./26. April ausgetragen, das Finale in Berlin am 27. Mai.