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Neue Regeln braucht das Spiel!

Foto: © Kieran Clarke / CC BY 2.0 / via Flickr

Aktuell läuft der Confed Cup. Und es zeigt sich schon nach wenigen Spielen, dass der Videobeweis eine gute Errungenschaft zu sein scheint. In strittigen Situationen erhalten Schiedsrichter die Chance zu überprüfen, ob zum Beispiel ein Tor gegeben wird oder nicht. So wurden schon Treffer aberkannt, aber auch bestätigt. Das Spannende: Die Entscheidung wurde von den Akteuren auf dem Platz akzeptiert ohne lästige Diskussionen während des Spiels oder nach dem Spiel.

https://www.youtube.com/watch?v=Dr13Qy5gBwk

Wie lange haben sich die FIFA, andere Funktionäre des Fußballs und vielleicht auch der eine oder andere Fan gegen den Videobeweis gestreubt? Nun zeigt sich schon in kurzer Zeit: Diese Regeländerung scheint eine Verbesserung für den Fußball zu sein. Und das scheint die FIFA und das International Football Association Board (IFAB) zu ermutigen, weitere möglicherweise mutige Regeländerungen vorzunehmen.

60 statt 90 Minuten

Ein Spiel dauert 90 Minuten!? Vielleicht gehört diese legendäre Aussage bald schon der Vergangenheit an, wenn eine neue Regel in Kraft tritt: Ein Spiel dauert 60 Minuten – netto. Immer dann, wenn der Ball nicht im Spiel ist, wird die Uhr angehalten. So wie man es zum Beispiel vom Eishockey her kennt. Der Gedanke dahinter klingt nachvollziehbar: Das Spiel soll dadurch fairer werden, attraktiver und auch unterhaltsamer werden. Zählt nur die Zeit, in der der Ball im Spiel ist, bleiben vielleicht viele Spielverzögerungen in Zukunft außen vor. Wünschenswert. An der Spielzeit selbst würde sich allzu viel gar nicht ändern. In einer durchschnittlichen Bundesligapartie ist der Ball knapp eine Stunde im Spiel.

Fakt ist aber auch: Dieser Gedanke wurde nun zunächst einmal geäußert. Bis er auf großer Bühne zur Anwendung kommt, dürfte noch die eine oder andere Saison gespielt werden. Im Laufe von fünf Jahren sollen einzelne Regeländerungen nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Neuer Modus beim Elfmeterschießen

Bei anderen Regeländerungen ist man schon weiter. So wurde bei der U17-EM im Mai ein neuer Modus im Elfmeterschießen getestet – anstatt immer abwechselnd im Modus AB-AB-AB… wie wir es bislang kennen, werden Elfmeter dann im Modus AB-BA-AB-BA… geschossen – das soll das Elfer-Schießen gerechter machen.

Torabzug bei Beschwerden?

Spieler – und auch Betreuer – die sich beim Schiedsrichter beschweren, sollen fortan schneller mit einer gelben Karte bestraft werden – auch das scheint eine Regel zu sein, die absolut wünschenswert sein dürfte. Es wird sogar darüber nachgedacht, ob zu heftige Beschwerden mit einem Torabzug bestraft werden.

Diskutiert werden derzeit ebenfalls Regeländerungen, bei denen noch nicht klar ist, inwieweit sie das Spiel in Zukunft beflügeln könnten: So wird darüber nachgedacht, dass man sich einen Freistoß selber vorlegen darf, dass es als Tor gezählt wird, wenn ein Spieler den Ball auf der Linie mit der Hand klärt.. eine Übersicht aller Regeln findet ihr übrigens hier zum Download.

Hier eine Übersicht der geplanten Änderungen (Quelle: spox.com):

  • Die Spieldauer beträgt nur noch 60 Minuten und das Spiel wird bei jeder Unterbrechung angehalten.
  • Bei Freistößen und Eckbällen können Spieler sich den Ball selbst vorlegen und aufs Tor dribbeln. Der Ball muss bei Standards nicht ruhen.
  • Kurze Abstöße im eigenen Strafraum sind erlaubt.
  • Nimmt der Torwart einen Rückpass mit der Hand auf, so wird das mit einem Elfmeter geahndet.
  • Ein Handspiel auf der Torlinie, unabhängig davon, ob der Ball ins Tor geht oder nicht, wird als Tor gewertet.
  • Beim Elfmeter ist kein Nachschuss erlaubt. Stattdessen gibt es Abstoß.
  • Kritik am Schiedsrichter wird mit Tor- oder Punktabzug bestraft.
  • Der Schlusspfiff ist erst möglich, wenn der Ball nicht mehr im Spiel ist.

DFB-Pokal, 1. Runde: Chemnitz zieht das große Los – Sechstligist fordert Dortmund

Eine Woche vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison steigt traditionell die erste Runde im DFB-Pokal. Zumindest in diesem Jahr ändert sich daran trotz vorhandener Überlegungen, den Pokal zu reformieren, nichts. So geht es am Freitag, den 11. August mit den ersten Partien los und bis Montagabend ist für die ersten 32 Mannschaften der Wettbewerb schon wieder beendet.

Am 24. und 25. Oktober geht es mit der zweiten Runde weiter und noch vor Weihnachten steigt am 19. und 20. Dezember das Achtelfinale. Nach der Winterpause geht es mit dem Viertelfinale (06. und 07. Februar) sowie dem Halbfinale (17. und 8. April) dann in die richtig heiße Phase, ehe am 19. Mai im Berliner Olympiastadion das große Finale steigt.

In der ersten Runde treffen alle Bundesligisten ausnahmslos auf Vereine aus der 3. Liga und darunter. Etwas schwierigere Aufgaben, die aufgrund der vier Zweitligisten im Lostopf möglich gewesen wären, blieben den Klubs aus dem Oberhaus erspart. Stattdessen kommt es zu vier direkten Zweitliga-Duellen: Arminia Bielefeld trifft auf Fortuna Düsseldorf, der MSV Duisburg erwartet den 1. FC Nürnberg, Holstein Kiel empfängt Eintracht Braunschweig und der SV Darmstadt 98 ist zu Gast beim SSV Jahn Regensburg.

Das große Los gezogen hat derweil der Chemnitzer FC, der erstmals in seiner Geschichte in einem Pflichtspiel auf den FC Bayern München trifft. Die Chancen auf die zweite Runde sind für die Himmelblauen natürlich nicht allzu groß, doch dafür ist ein volles Haus garantiert. Selbiges gilt auch für den FC Rielasingen-Arlen, der es als Sechstligist in die 1. Runde geschafft hat und der  mit Borussia Dortmund ebenfalls einen höchst attraktiven Gegner erwischt hat. Mangels Kapazität am heimischen Sportplatz steigt die Partie im Schwarzwald-Stadion in Freiburg.

Ebenfalls erfreut über die Auslosung dürfte man beim BFC Dynamo (gegen den FC Schalke 04), den Sportfreunden Dorfmerkingen (gegen RB Leipzig), beim Leher TS (gegen den 1. FC Köln), bei der TuS Erndtebrück (gegen Eintracht Frankfurt) und beim VfL Osnabrück (gegen den Hamburger SV) gewesen sein, ist doch überall mit vielen Zuschauern zu rechnen.

Das gilt auch für zwei durchaus brisante Paarungen. So erwartet Rot-Weiss Essen Borussia Mönchengladbach zu einem West-Klassiker, während es Hansa Rostock mit Hertha BSC zu tun bekommt.

Für den SV Werder Bremen geht es unterdessen zwei Jahre nach einem mühevollen 2:0-Sieg nach Verlängerung wieder zu den Würzburger Kickers. Auch der VfB Stuttgart ist an einem bekannten Ort gefordert, waren die Schwaben 2008/09 doch noch zu einem Bundesliga-Duell zu Gast bei Energie Cottbus.

Die 32 Paarungen der 1. Runde auf einen Blick:

3. Liga gegen Bundesliga

VfL Osnabrück – Hamburger SV
1. FC Magdeburg – FC Augsburg
Chemnitzer FC – FC Bayern München
FC Hansa Rostock – Hertha BSC
Rot-Weiß Erfurt – 1899 Hoffenheim
Würzburger Kickers – SV Werder Bremen
Karlsruher SC – Bayer Leverkusen

Regionalliga gegen Bundesliga

VfB Germania Halberstadt – SC Freiburg
Bonner SC – Hannover 96
Energie Cottbus – VfB Stuttgart
Lüneburger SK Hansa – FSV Mainz 05
Rot-Weiss Essen – Borussia Mönchengladbach
FC Eintracht Norderstedt – VfL Wolfsburg
TuS Erndtebrück – Eintracht Frankfurt
BFC Dynamo – FC Schalke 04

Oberliga gegen Bundesliga

Leher TS – 1. FC Köln

Verbandsliga gegen Bundesliga

Sportfreunde Dorfmerkingen – RB Leipzig
1. FC Rielasingen-Arlen – Borussia Dortmund

2. Bundesliga gegen 2. Bundesliga

MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg
SSV Jahn Regensburg – SV Darmstadt 98
Arminia Bielefeld – Fortuna Düsseldorf
Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig

3. Liga gegen 2. Bundesliga

SC Paderborn 07 – FC St. Pauli
SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue
SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim

Regionalliga gegen 2. Bundesliga

1860 München – FC Ingolstadt
1. FC Schweinfurt 05 – SV Sandhausen
1. FC Saarbrücken -1. FC Union Berlin
TuS Koblenz – SG Dynamo Dresden

Oberliga gegen 2. Bundesliga

SV Morlautern – SpVgg Greuther Fürth
FC Nöttingen – VfL Bochum
SV Eichede -1. FC Kaiserslautern

Alles über die Champions League 2017/18

Real Madrid hat am 3. Juni 2017 in Cardiff das geschafft, was in der 25-jährigen Geschichte der Champions League keinem anderen Team bisher gelungen war: den Champions-League-Titel erfolgreich zu verteidigen. In der kommenden Saison 2017/18 treten Cristiano Ronaldo und co. nun also an, um den Titel ein drittes Mal in Folge zu holen. Doch wann startet die Champions League 2017/18 eigentlich genau und welche Teams sind dabei (und welche nicht)? Und wie funktioniert das mit der Qualifikation und den Play-offs?

Nachfolgend gehen wir auf diese und weitere wichtige Fragen rund um die neue Champions-League-Saison ein, die übrigens schon in diesem Monat mit der Qualifikation offiziell startet.

Qualifikation

1. – 3. Qualifikationsrunde

Den Auftakt in den Qualifikationsrunde machen bereits am 27.-28. Juni sowie 4.-5. Juli niedrig gesetzte Mannschaften, wie zum Beispiel die Meister aus Wales, Andorra oder Estland.

In der zweiten Runde (11.-12. sowie 18.-19. Juli) kommen dann schon namhaftere Teams hinzu wie zum Beispiel Celtic Glasgow, der FC Salzburg oder der FC Kopenhagen.

In der dritten Runde trennt sich dann weiter die Spreu vom Weizen, die Spiele werden Ende Juli (25.-26) und Anfang August (1.-2.) ausgetragen.

Eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Qualifikationsrunden findet ihr hier.

Play-offs

Am 4. August werden dann die Play-offs ausgelost, in denen am 15.-16. und 22.-23. August die letzten zehn noch nicht fest stehenden Teilnehmer an der Champions League endgültig bestimmt werden. Am 23. August wird es also soweit sein und das Teilnehmerfeld der Champions League Saison 2017/18 wird endgültig feststehen!

Gruppenphase

Einen Tag später, am 24. August, findet die Auslosung der Gruppenphase statt. Insgesamt 32 Teams werden dann am Start sein. Diese 32 Teams werden zunächst auf vier Lostöpfe verteilt. Der Titelverteidiger (Real Madrid) und die Meister der Ligen von Platz 1 bis 7 gemäß UEFA-Fünfjahreswertung (FC Bayern, FC Chelsea, Juventus, Monaco, Benfica und Spartak Moskau) werden aus dem Lostop 1 gelost. Da Real nicht nur Titelverteidiger sondern auch Meister ist, rückt hier Schachtar Donezk (Platz 8) in Topf 1.

In Lostopf 2 finden sich dann neben Borussia Dortmund Teams wie ManCity, der FC Barcelona oder Atlético Madrid. RB Leipzig findet sich in Lostopf 3 (noch nicht endgültig) wieder, dort sind auch Teams wie der AS Rom oder Feyenoord Rotterdam vertreten.

Viele Teams müssen sich für Lostopf 3 und für Lostopf 4 jedoch noch qualifizieren. Aus der Bundesliga hat zum Beispiel noch die TSG Hoffenheim die Chance darauf, sich über die Qualifikationsrunde für die Teilnahme in der Königsklasse zu qualifizieren. Hoffenheim steigt dabei erst relativ spät in die Qualifikationsphase (Play-offs) ein.

Die 32 Teams werden in acht Vierergruppen gelost. Jedes Team wird zwei Spiele gegen jeden Gruppengegner bestreiten, jeweils eins zuhause und eins auswärts. In einer Gruppe dürfen übrigens keine zwei Teams aus dem selben Land sein.

Die Gruppenphase startet am 12. September mit dem ersten Spieltag und endet am 6. Dezember mit dem sechsten Spieltag, ehe dann von Mitte Februar bis Anfang Mai 2018 die K.o.-Runde absolviert wird, für die die beiden Gruppenersten qualifiziert sind, insgesamt also 16 Mannschaften, während die Drittplatzierten in die Europa League „absteigen“.

K.o.-Phase und Finale

Achtelfinale

Das Achtelfinale wird am 11. Dezember ausgelost. Bei dieser Auslosung trifft ein Gruppenerster immer auf einen Gruppenzweiten. Weitere Vorgaben: es darf zu keinem Duell zwischen zwei Mannschaften aus dem selben Land kommen. Auch Teams, die bereits in der Gruppenphase gegeneinander gespielt haben, dürfen im Achtelfinale nicht aufeinander treffen.

Die Achtelfinalespiele finden zwischen dem 13.-14. und 20.-21. Februar (Hinspiele) sowie 6.-7. und 13.-14. März (Rückspiele) statt. Die acht Sieger qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Viertelfinale

Das Viertelfinale wird am 16. März ausgelost. Hier gibt es keine Restriktionen mehr. Jedes Team kann auf jedes andere treffen. Das Team, das als erstes aus dem Lostopf gezogen wird, hat zunächst Heimrecht. Die Hinspiele finden am 3.-4., die Rückspiele eine Woche später, am 10.-11. April statt.

Halbfinale

Das Halbfinale wird am 13. April ausgelost. Auch in dieser Runde gibt es keine Vorgaben bei der Auslosung. Die Hinspiele finden am 24.-25. April statt, die Rückspiele sind für den 1.-2. Mai festgelegt.

Finale

Das Finale wird schließlich am 26. Mai, um 20:45 Uhr, in Kiew im Olympiastadion ausgetragen, das zuletzt im Vorfeld der EM 2012 modernisiert worden war. Es wird das erste Champions-League-Finale sein, dass in der Ukraine stattfindet.

Bereits qualifizierte Teams

Aktuell (Stand: 08.06.2017) stehen folgende 22 Teams bereits als Champions-League-Teilnehmer fest:

Deutschland: Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund

Spanien: Real Madrid, FC Barcelona und Atlético Madrid

England: FC Chelsea, Tottenham und Manchester City

+ Europa League Sieger: Manchester United

Italien: Juventus Turin und AS Rom

Frankreich: AS Monaco und Paris Saint-Germain

Portugal: Benfica und Porto

Niederlande: Feyenoord Rotterdam

Russland: Spartak Moskau

Ukraine: Schachtar Donezk

Schweiz: FC Basel

Belgien: RSC Anderlecht

Türkei: Beşiktaş Istanbul

Diese Top-Teams werden dagegen fehlen

Auch in der kommenden Saison werden einige europäische Top-Teams nicht dabei sein, darunter z. B. Arsenal, AC Mailand, Inter Mailand, Ol. Marseille, Ol. Lyon, FC Valencia oder Bayer Leverkusen.

Champions League 2017/18: Alle Termine in der Übersicht

2017
27. Juni – 5. Juli: 1. Qualifikationsrunde
11. Juli – 19. Juli: 2. Qualifikationsrunde
25. Juli – 2. August: 3. Qualifikationsrunde
4. August: Ausloung Play-offs
15. – 23. August: Play-offs
24. August: Auslosung Gruppenphase
12.-13. September: 1. Spieltag
26.-27. September: 2. Spieltag
17.-18. Oktober: 3. Spieltag
31. Oktober-1. November: 4. Spieltag
21.-22. November: 5. Spieltag
5.-6. Dezember: 6. Spieltag
11. Dezember: Auslosung Achtelfinale

2018
13.-14. / 20.-21. Februar: Achtelfinale, Hinspiele
6.-7. / 13.-14. März: Achtelfinale, Rückspiele
16. März: Auslosung Viertelfinale
3.-4. / 10.-11. April: Viertelfinale
13. April: Auslosung Halbfinale
24.-25. April / 1./2. Mai: Halbfinale
26. Mai 2018: Finale (Kiew)

DFL-Supercup 2017: Borussia Dortmund erwartet den FC Bayern München

Die neue Saison 2017/18 beginnt gleich mit einem Kracher. Im DFL-Supercup stehen sich am 5. August mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München die beiden wohl unbestritten populärsten deutschen Mannschaften gegenüber. Der BVB besitzt als Pokalsieger Heimrecht gegen den Meister, der im vergangenen Jahr allerdings nach Toren von Arturo Vidal und Thomas Müller mit 2:0 im Signal Iduna Park triumphierte.

Seit Wiedereinführung des Supercups im Jahr 2010 traten in vier von sieben Fällen die Bayern und der BVB gegeneinander an. 2012 siegten die Bayern vor eigenem Publikum mit 2:1, zogen dann aber sowohl 2013 (2:4) als auch 2014 (0:2) jeweils in Dortmund den Kürzeren, ehe im vergangenen Jahr die Pflichtspielpremiere von Trainer Carlo Ancelotti wieder erfolgreich gestaltet wurde.

In der Folge sammelte Ancelotti mit Dortmund aber nur bedingt gute Erfahrungen. Nach einer 0:1-Niederlage im Bundesliga-Hinspiel in Dortmund feierten die Bayern zwar im Rückspiel einen klaren 4:1-Erfolg, doch im Halbfinale des DFB-Pokals zog der deutsche Rekordmeister in einer spektakulären Partie trotz Heimvorteils mit 2:3 den Kürzeren und verspielte wenige Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Real Madrid auch die zweite von drei Titelchancen. Der BVB hingegen machte danach Nägel mit Köpfen und gewann im Endspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 2:1 und damit zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal.

BVB-Trainerbank: Wer beerbt Tuchel?

Trotz dieses Erfolges war Trainer Thomas Tuchel wegen eines zerstörten Verhältnisses zur Führung um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und zu Teilen der Mannschaften nicht mehr zu halten, sodass am 5. August ein neuer Coach seine Pflichtspielpremiere auf der BVB-Bank feiern wird. Dann würde der BVB natürlich gerne seine insgesamt klar negative Bilanz gegen den FC Bayern zumindest ein wenig aufpolieren. Von den bisherigen 116 Aufeinandertreffen entschieden die Münchner 53 für sich und verloren bei 33 Remis nur 30. In Dortmund allerdings hat die Borussia mit 18 Siegen bei 20 Unentschieden und nur 15 Bayern-Erfolgen die Nase leicht vorne.

Wie immer in den ersten Spielen der Saison wird sicher ein besonderes Augenmerk auf die Neuzugänge auf beiden Seiten gerichtet. Für die Bayern könnten erstmals Sebastian Rudy und Niklas Süle auflaufen, während beim BVB Mo Dahoud und Ömer Toprak ihren Einstand feiern könnten.Darüber hinaus sind bis Anfang August – Supercup 2017 Tickets sind übrigens jetzt schon auf dem Zweitmarkt erhältlich –  aber bei beiden Klubs noch weitere Transfers zu erwarten. In beide Richtungen, denn Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang wird dann tendenziell nicht mehr im schwarz-gelben Trikot zu sehen sein.