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Bundesliga-Rückrundenstart: ZDF zeigt Leverkusen – Bayern

Um auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir hier für euch alle Termine des 18. Spieltags in der Übersicht:

Freitag, 12.01.2018

Leverkusen – FC Bayern (ab 20:30 Uhr, live im ZDF und Eurosport Player)

Samstag, 13.01.2018

Bremen – Hoffenheim (Bundesliga-Konferenz, ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
Frankfurt – Freiburg (Bundesliga-Konferenz, ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
Augsburg – HSV (Bundesliga-Konferenz, ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
Hannover – Mainz (Bundesliga-Konferenz, ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
Stuttgart – Hertha (Bundesliga-Konferenz, ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
Leipzig – Schalke (ab 18.30 Uhr, live bei Sky)

Sonntag, 14.01.2018

Köln – Mönchengladbach (ab 15:30 Uhr, live bei Sky)
BVB – Wolfsburg (ab 18 Uhr, live bei Sky)

Bundesliga 2017/18: Vorschau auf den 9. Spieltag

Ein Viertel der Bundesliga-Saison ist schon fast gespielt und die Teams haben sich langsam aber sicher sortiert. Zwischen dem zweiten und dem 16. Tabellenplatz liegen derzeit allerdings nur zehn Punkte – das Mittelfeld ist derzeit also noch sehr massiv.

In der oberen Hälfte des Mittelfeldes befinden sich die Schalker (Platz 6), die am Freitag Abend den Auftakt in den Spieltag gegen den FSV Mainz (Platz 10) machen. Mit einem Sieg orientiert sich Schalke weiter nach oben, bei einer Niederlage ziehen die Mainzer punktemäßig mit den Schalkern gleich.

RB Leipzig kann am Samstag mit einem Sieg gegen Stuttgart zumindest für einige Stunden an den Bayern vorbei auf den zweiten Tabellenplatz ziehen. Tabellenführer Dortmund tritt in Frankfurt an und wird gewinnen müssen, um die Tabellenführung sicher zu verteidigen. Denn Bayern München lauert als Verfolger zwei Punkte hinter den Dortmundern und hat am Samstag Abend in Hamburg kein allzu schwieriges Spiel. Davor geht es aber noch am Samstag Nachmittag weiter: Gladbach will sich im Derby gegen Leverkusen weiter oben festsetzen, während die Leverkusener den Sprung in Richtung des sicheren Mittelfeldes schaffen wollen.

Augsburg und Hannover sind ordentlich in die Saison gestartet und liegen als Nachbarn punktgleich in der Mittel der Tabelle. Wer am Samstag gewinnt, kann sich in Richtung der internationalen Plätze orientieren. Ein wegweisendes Spiel steht dann am Sonntag auf der Agenda: Der 1. FC Köln hat erst einen Punkt aus acht Spielen und trifft auf Werder Bremen – derzeit mit vier Punkten Vorletzter der Tabelle. Beide Teams haben einen Sieg bitter nötig. Auch Freiburg als 16. der Tabelle würde ein Sieg gegen Hertha BSC Berlin gut tun – damit könnten die Freiburger in der Tabelle sogar an den Herthanern vorbei ziehen.

Den Spieltag beenden Wolfsburg und Hoffenheim – während Wolfsburg drei Punkte braucht, um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen, braucht Hoffenheim drei Punkte, um weiter oben an Leipzig, Bayern und Dortmund dranbleiben zu können.

Bundesliga 2017/18: Vorschau auf den 8. Spieltag

Nach der Länderspielpause geht es nun wieder in der Fußball-Bundesliga mit dem achten Spieltag weiter. Den Auftakt machen hierzu am Freitag Abend der VfB Stuttgart und der 1. FC Köln.

Die Kölner sind denkbar schlecht in die Saison 2017/18 gestartet: Nach sieben Spielen haben sie gerade einmal einen Zähler eingefahren. Aufsteiger Stuttgart hat immerhin schon sieben Punkte und könnte einen Punkt sicher gut gebrauchen, um sich weiter in Richtung des Tabellen-Mittelfelds zu bewegen. Am Samstag startet bei Bayern gegen Freiburg eine alte neue Ära: Jupp Heynckes wird bei den Bayern zum ersten Mal wieder an der Seitenlinie stehen – ob sich seine Handschrift im Spiel der Bayern schon niederschlägt, wird sich dann zeigen. Punktgleich mit den Bayern ist derzeit die TSG Hoffenheim. Sie trifft zuhause auf den FC Augsburg, der gut in die Saison gestartet ist und derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz nur drei Punkte hinter Hoffenheim liegt.

Spannend wird es beim Duell der Tabellennachbarn Hertha BSC Berlin gegen Schalke 04: Wer gewinnt, kann sich in Richtung oberes Tabellendrittel orientieren; wer verliert blickt eher nach unten. Punktgleich sind derzeit Mainz und der HSV. Wer am Samstag verliert, dürfte sich auf einem Abstiegsplatz wieder finden. Aufsteiger Hannover ist stark in die Saison gestartet und liegt auf dem fünften Platz der Tabelle. Frankfurt – derzeit Achter der Tabelle – ist am Wochenende bei den Hannoveranern zu Gast.

Das Spitzenspiel erfolgt am Samstag Abend: Tabellenführer Borussia Dortmund empfängt den Vierten von RB Leipzig – derzeit beträgt der Vorsprung der Dortmunder auf den zweiten und dritten Tabellenplatz fünf und auf die Leipziger sechs Punkte: Unabhängig davon, wie das Spiel am Samstag Abend ausgeht, wird der BvB den Spieltag als Tabellenführer beenden.

Weiter geht es am Sonntag mit Leverkusen gegen Wolfsburg – beide Teams könnten sich mit einem Sieg in Richtung Mittelfeld orientieren, nachdem sie hölzern in die Saison gestartet sind. Bremen empfängt dann noch Gladbach und braucht dringend einen Sieg, um nicht schon früh in der Saison fest im Tabellenkeller auf einem Abstiegsplatz festzustecken.

Übersicht: Verletzte Spieler in der Bundesliga (10/2017)

Die Liste der Verletzten in der Bundesliga ist lang. Da gibt es die einen, die mit kleineren Blessuren nur für kurze Zeit ausfallen, da gibt es aber auch die anderen, bei denen heute schon absehbar ist, dass sie im laufenden Jahr kein Spiel mehr bestreiten werden.

Marcel Schmelzer

Verletzung: Knöchelverletzung – Datum: 09.09.2017 – erwartete Rückkehr: Ende Oktober 2017

In Erinnerung geblieben ist zum Beispiel die Verletzung von Dortmunds Marcel Schmelzer aus der Partie gegen den SC Freiburg: Nach einem schweren Foul, das nach dem Videobeweis zur roten Karte geführt hatte, verletzte sich Schmelzer am Sprunggelenk und wird voraussichtlich erst Anfang November wieder zur Verfügung stehen. Damit reiht sich Schmelzer beim BvB in die Liste der Verletzten ein: Erik Durm fehlt mit einer Hüftverletzung, Raphael Guerreiro wird nach seiner Knöchel-OP noch bis zur Mitte des Monats fehlen und Marco Reuß wird nach seinem Kreuzbandriss wohl erst wieder im nächsten Jahr für den BvB auflaufen.

Christian Gentner

Verletzung: Kopfverletzung – Datum: 19.09.2017 – erwartete Rückkehr: ???

Die Verletzung von Stuttgarts Christian Gentner zählt zu den schweren Verletzungen in dieser Saison. Nach einem heftigen Zusammenprall mit Wolfsburgs Torhüter blieb Gentner regungslos liegen. Die spätere Diagnose: Bruch der Augenhöhle, die eine Operation notwendig machte. Wann Gentner wieder für die Stuttgarter auflaufen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

https://www.youtube.com/watch?v=qQrKHJlSFA8

Manuel Neuer

Verletzung: Gebrochener Fuß – Datum: 18.09.2017 – erwartete Rückkehr: Anfang Januar 2018

Auch die Verletzung von Manuel Neuer ist recht heftig. Sein Mittelfußbruch hindert ihn noch bis zum Ende des Jahres am Spielen. Danach ist die Hoffnung, dass er zum einen wieder vollständig genesen sein wird und zum anderen seine alte Form schnell zurückkehrt – insbesondere in Hinblick auf die WM im kommenden Sommer: Wie sehr ein Manuel Neuer fehlen kann, sieht man derzeit bei Bayern München, die ohne den Welttorhüter wertvolle Punkte liegen lassen.

Jonas Hector

Verletzung: Knöchelverletzung – Datum: 14.09.2017 – erwartete Rückkehr: Mitte Dezember 2017

Auf die WM hofft auch Jonas Hector vom 1. FC Köln. Nach seinem Syndesmoseanriss fehlt der Kapitän seiner Mannschaft noch mindestens bis Mitte Dezember – ein Ausfall, der den 1. FC Köln in seiner gegenwärtigen Situation (Ein Punkt nach sechs Spielen) besonders schmerzen wird.

Weitere Langzeitverletzte (Kreuzbandriss)

Ob sie für ihre Teams in dieser Saison überhaupt noch zum Einsatz kommen können, ist bei den Kandidaten fraglich, die sich mit einem relativ frischen Kreuzbandriss herumplagen. Aktuell sind es vier Spieler, bei denen damit zu rechnen ist, dass sie noch mindestens ein halbes Jahr lang aussetzen müssen: Bei Tobias Strobl von Borussia Mönchengladbach rechnet man im Februar mit einer Rückkehr; bei Nicolai Müller vom HSV im März. Edgar Prib von Hannover 96 fällt voraussichtlich bis April aus und Matthias Zimmermann vom VfB Stuttgart bis Mai – damit dürfte die Saison für ihn bereits gelaufen sein. In allen Fällen gilt: Gute Besserung!

Bundesliga: Vorschau auf den 29. Spieltag

Die Bundesliga bittet zum Endspurt. Sechs Spieltage sind bis zum Ende der Saison in der Bundesliga noch zu absolvieren. Jede Mannschaft kann noch 18 Punkte einfahren. Und so manches Team, das sich vor dem Abstieg retten oder die internationalen Plätze sichern möchte, braucht noch einige dieser Punkte.

Aufgrund des Feiertags am Freitag beginnt der 29. Spieltag in der Bundesliga am Samstag: Dortmund will auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen, Eintracht Frankfurt liebäugelt weiterhin mit der Europa League: Beide Teams könnten den Sieg im direkten Aufeinandertreffen gut gebrauchen. Das gilt auch in der Partie Mainz gegen Hertha BSC Berlin: Mainz, um dem Abstiegskampf ein wenig zu entkommen; Hertha, um Borussia Dortmund und den Champions-League-Plätzen auf den Fersen zu bleiben.

Abstiegskampf pur

Wolfsburg trifft auf Ingolstadt: Abstiegskampf pur. Setzt Ingolstadt die imposante Siegesserie aus den letzten drei Spielen fort, würde man in der Tabelle an Wolfsburg vorbei ziehen und den direkten Abstiegsplatz zum ersten Mal seit dem 19. Spieltag wieder verlassen. Auch Augsburg kämpft gegen den Abstieg und bekommt es mit den Kölnern zu tun, die noch immer auf die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb hoffen dürfen. Hoffenheim kann gegen Gladbach die Ambitionen auf einen Champions League stärken, ebenso wie Leipzig gegen Freiburg.

Am Sonntag trifft Leverkusen auf Bayern München. Leverkusen kann – wenn es ganz dumm läuft – noch in den Abstiegskampf hineingezogen werden. Gegen die Bayern würde daher zumindest ein Punkt gut tun. In der Tabelle werden die Leverkusener derzeit von Werder Bremen und dem HSV eingerahmt – beide Teams treffen im Nordderby aufeinander. Wer das Spiel gewinnt, hat gute Karten, in diesem Jahr nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Das wünscht sich auch Schalke 04. Nach einer durchwachsenen Saison ist vielleicht sogar noch ein Platz in der Europa League drin. Dafür müssen bei Schlusslicht Darmstadt 98 aber drei Punkte her.

Derby-Zeit im Ruhrgebiet

Es ist mal wieder so weit: Königsblau gegen Schwarz-Gelb. Herne-West gegen Lüdenscheid-Nord. Schalke gegen Dortmund. Während es für Dortmund darum geht, den Champions-League-Platz zu behaupten, hofft Schalke doch noch die verkorkste Saison retten zu können.

Zwischen Triumphmarsch und Spießroutenlauf liegt oftmals nur ein später Siegtreffer. Das werden am Montag nach dem Derbywochenende wieder zahlreiche arbeitende Menschen im Ruhrgebiet erfahren, denn nichts sorgt für so viel Büro-Trash-Talk im Westen des Landes wie das deutsche Derby schlechthin. Nach dem torlosen Remis im Hinspiel hoffen die Schalker der bislang unglücklichen Saison noch eine positive Wendung zu geben: Ein Sieg würde die Gelsenkirchener den direkten Vergleich über die Saison gewinnen und wieder an den europäischen Wettbewerb heranrücken lassen. Der BVB könnte hingegen den Champions League-Platz zementieren.

Dortmund laut Buchmachern Favorit auf Schalke

Schalke befindet sich nach zwei Siegen im Aufwind. Allerdings auch nicht zum ersten Mal in dieser Saison und anschließend folgte bislang immer wieder ein Einbruch. Wenn es nach Königsblau geht, darf dieser Einbruch dieses Mal gerne ausbleiben. Das Derby kann ein Knackpunkt sein, ob es doch noch nach oben geht, oder die erste Saison unter Markus Weinzierl im grauen Mittelmaß ausklingt. In Anbetracht der bislang gezeigten Leistungen geht Schalke als Außenseiter in die Partie. Denn auch wenn Dortmund ebenso mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatte, fand dies bislang auf einem deutlich höheren Niveau statt, und gerade in wichtigen Partien konnten sie ihre Leistung abrufen. Diese Gemengelage bewerten auch die Buchmacher mit eindeutigen Quoten: Für einen Heimsieg auf Schalke bekommt man z. B. bei bwin eine Quote von 3.7, für einen schwarz-gelben Auswärtssieg hingegen von 1.95. Beides sind interessante Optionen: Für Dortmund spricht, dass sie seit vier Derbyspielen ungeschlagen sind und nur eins der letzten sieben Aufeinandertreffen verloren. Für Schalke die zuletzt aufsteigende Form und dass sie seit fünf Pflichtheimspielen ungeschlagen sind. Wer dennoch einen Favoriten hat, kann noch zusätzlich von einer aktuell laufenden Bonusaktion profitieren, bei der man bei der ersten Wette das Geld – sollte man die Wette verlieren – zurückbekommt.

Weigl wieder fit, Coke auf gutem Weg

Mit von der Partie dürfte Julian Weigl sein, der nach seiner schmerzhaften Oberschenkelblessur aus dem Länderspiel gegen England wieder ins Training eingestiegen ist. Ein Ausfall des jungen Strategen käme Thomas Tuchel sicher ungelegen. Ob André Schürrle nach seinem starken Auftritt im Nationaltrikot eine Chance von Anfang an bekommt ist dagegen genauso fraglich wie ein Auftritt des Schalker Rechtsverteidigers Coke. Der vor der Saison als wichtige Stütze verpflichtete Spanier feierte ein überzeugendes Testspiel-Comeback. Ob es bereits für intensiven Derby-Fußball reicht obliegt Trainer Markus Weinzierl zu beurteilen. Ein wichtiger Stabilisator wäre er mit Sicherheit. Und das ist gegen die starke Dortmunder Offensive auch nötig, damit die Königsblauen Fans am Montag mit Freude zur Arbeit gehen können.

Bundesliga: Der 26. Spieltag in der Vorschau

Schalke-Fans
Schalke-Fans (Foto: © Orchi / CC BY-SA 3.0 / via Wikimedia Commons)

Während es am 26. Spieltag der Bundesliga für viele Teams vorrangig um das Thema Abstiegskampf geht, wird das Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Den Auftakt zum Spieltag machen am Freitag Abend aber zunächst einmal Hertha BSC Berlin und die TSG Hoffenheim. Die Teams liegen nur einen Punkt auseinander und stehen im direkten Wettbewerb um einen der Champions League Plätze. Mit einem Sieg könnte Hoffenheim sogar für eine Nacht am BVB auf den dritten Tabellenplatz vorbei ziehen.

Das heißt auch: Die Verfolger im Rennen um die internationalen Plätze sind Borussia Dortmund auf den Fersen. Der steht beim Gastspiel “Auf Schalke” also durchaus unter Druck und braucht drei Punkte, um sich weiter oben zu etablieren. Doch auch die Schalker wollen den Sieg vor eigenem Publikum. In den vergangenen Wochen ist wieder Ruhe bei den Königsblauen eingezogen, das Selbstbewusstsein ist zurück, mit einem Derbysieg könnte die Fan-Seele weiter beruhigt werden und auch das Thema Europa League-Qualifikation ist bei den Schalkern noch nicht vom Tisch.

Bei Bayern gegen Augsburg geht es darum, dass die Bayern ihre Führung ausbauen wollen, während Augsburg die Abstiegsränge auf Distanz halten möchte. Noch klarer sind die Verhältnisse zwischen dem Tabellenzweiten Leipzig und dem Tabellenletzten Darmstadt. Auch bei der Partie HSV gegen Köln geht es um eine Partie Abstiegskampf gegen Qualifikation für die internationalen Plätze.

Bremen konnte sich zuletzt im Abstiegskampf ein wenig Luft verschaffen. Das soll beim Gastspiel in Freiburg fortgesetzt werden – bei einer Niederlage droht aber sofort wieder das Abrutschen auf den Relegationsplatz 16.

Am Sonntag treffen mit Frankfurt und Gladbach zwei Teams aus dem Mittelfeld aufeinander, wobei Frankfurt noch immer nach oben in der Tabelle schauen kann, während die Gladbacher den Abstand zur unteren Tabellenregion vergrößern wollen. Ingolstadt muss als Tabellenletzter jede Chance mitnehmen, um vielleicht doch noch die Klasse zu halten. Die nächste Chance hierzu gibt es am Spieltag gegen Mainz. Den Spieltag beenden Leverkusen und Wolfsburg – beide Teams liegen nur zwei Punkte auseinander; dem Sieger winkt das trostlose Mittelfeld, dem Verlierer ein Platz im Rennen gegen den Abstieg.

Ihr wollte den 26. Spieltag im Live-Stream verfolgen? Dann lohnt sich ein Blick auf unsere Bundesliga Live-Stream-Übersicht.

Wann sichert sich der FC Bayern München die deutsche Meisterschaft?

Der FC Bayern ist auch diese Saison, mal wieder, das Maß aller Dinge in der Fußball-Bundesliga. Nach 25 absolvierten Spieltagen führen die Münchner souverän die Tabelle an und haben bereits 13 Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzieren RB Leipzig. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der FCB seine fünfte Meisterschaft in Folge sichert.

So langsam, aber sicher neigt sich die Bundesliga-Saison 2016/17 ihrem Ende zu, 25 von insgesamt 34 Spieltagen sind bereits absolviert. Aktuell befindet sich die Liga in der Länderspielpause, der Ball rollt im deutschen Oberhaus erst wieder Ende März/Anfang April.

Wir nutzen die kleine Verschnaufpause und werfen einen Blick auf die Tabelle, genauer gesagt beschäftigen wir uns mit der Frage, wann sich der FC Bayern seine fünfte Meisterschaft in Folge sichern wird. Aktuell hat das Team von Carlo Ancelotti satte 13 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten RB Leipzig. Noch nie in der Geschichte der Bundesliga hat eine Mannschaft mit solch einem Vorsprung nach 25 Spieltagen die Meisterschaft noch aus den Händen gegeben und auch die Fans und Experten sind sich einig, dass die Bayern sich erneut die Schale sichern werden. Offen ist derzeit nur, wann dies genau der Fall sein wird.

Sichert sich der FC Bayern die Meisterschaft im Spitzenspiel gegen den BVB?

Die Frage, wann sich der FCB die Deutsche Meisterschaft final sichert, ist eigentlich relativ simpel zu beantworten, denn es handelt sich schlichtweg um einfache Mathematik. Neun Spieltage sind in der Bundesliga noch zu absolvieren, damit können noch insgesamt 27 Punkte erreicht werden. Sollten die Bayern und RB Leipzig alle ihre verbliebenen Spiele gewinnen, wären die Bayern spätestens nach Abschluss des 30. Spieltags Meister, d.h. Ende April. Mit Blick auf die Bundesliga-Quoten bei bet365 gibt es keinen Zweifel, dass die Bayern Meister werden. Die Quote auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft beläuft sich auf 1,00, d.h. der Sportwetten-Anbieter zahlt dafür keine Gewinne mehr aus.

Es gibt zahlreiche Bayern-Fans, die darauf hoffen, dass man die Meisterschaft bereits vor Ende April erreicht, z.B. im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Am 8. April treffen die Bayern in der heimischen Allianz Arena auf den BVB. Sollten die Bayern nach dem 28. Spieltag mehr als 18 Punkte Vorsprung auf Leipzig haben, wäre ihnen die Meisterschaft rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Mit Blick auf das bevorstehende Programm von Leipzig (Darmstadt, Mainz und Leverkusen) ist es jedoch schwer zu erwarten, dass der Aufsteiger in den kommenden Wochen noch zwei Spiele verliert. Allerdings hat der RB Leipzig zuletzt zwei Spiele in Folge verloren und befindet sich in einer Art Mini-Krise.

Darüber hinaus müssen aber auch die Bayern ihre Spiele allesamt gewinnen und auch das wird kein Selbstläufer. Am vergangenen Wochenende hat man sich auswärts bei Borussia Mönchengladbach sehr schwer getan und lediglich einen knappen 1:0 Auswärtserfolg gefeiert.

https://www.youtube.com/watch?v=FYmMULX78Wc

Mit Blick auf das Restprogramm hat der FC Bayern vor allem am 27. Spieltag noch einen echten Härtetest vor sich. Im Rahmen einer englischen Woche müssen die Bayern Anfang April auswärts bei der TSG 1899 Hoffenheim ran. Gegen die Kraichgauer hatten die Bayern in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Probleme und das Team von Julian Nagelsmann hat seine letzte Niederlage in der Bundesliga vor über zwei Monaten kassiert.

Ticket, Bratwurst, etc. – so viel kostet ein Stadionbesuch

Die Tickets für den Eintritt ins Stadion sind das eine. Bratwurst, Bier und Fan-Schal sind das andere. Summa sumarum kann ein Besuch ins Stadion ganz schön ins Geld gehen. Das schreckt viele Fans aber nicht ab. 13 Millionen Fans strömen in einer Bundesliga-Saison ins Stadion – mehr als 380.000 pro Spieltag, mehr als 42.000 pro Spiel – durchschnittlich gerechnet. 16 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre besucht mindestens einmal in der Saison ein Bundesligaspiel.

Stehplatz kostet durchschnittlich 13,50 Euro

Stadionbesuch (Foto: © Antoon Kuper / CC BY-NC-ND 2.0 / via Flickr)
Viele Tickets sind bereits als Dauerkarte vergeben, doch bei vielen Vereinen bekommt man am Spieltag oder kurz davor aber dennoch noch eine Karte für das Bundesligaspiel. Um mal bei der durchschnittlichen Betrachtungsweise zu bleiben: Ein durchschnittlicher Stephplatz kostet in der Bundesliga rund 13,50 Euro. In Darmstadt und in Hoffenheim muss man 18 Euro aufbringen, in Mainz ist man hingegen schon mit acht Euro dabei.

Ein durchschnittlicher Sitzplatz ist für rund 25 Euro zu bekommen, in der teuersten Kategorie werden im Durchschnitt mehr als 60 Euro pro Spiel fällig. Dortmund ist das größte Stadion in der Bundesliga. Bei Heimspielen können sich hier bis zu 81.360 Fans über die günstigste Stadionwurst in der Bundesliga freuen – 2,60 Euro werden hier fällig. Mit 3,90 Euro ist die Wurst bei Bayern München am teuersten. Auch bei Trikots und Schals werden die Fans des FC Bayern München am meisten zur Kasse gebeten – nur bei Schalke 04 ist es genauso teuer, während man sich als Fan von Darmstadt 98 am günstigsten mit Fanartikeln eindecken kann.

Der Signal Iduna Park von Borussia Dortmund verfügt mit genau 28.337 übrigens auch über die meisten Stehplätze in der Bundesliga. Im Olympiastadion von Hertha BSC Berlin gibt es mit 81.360 Stück die meisten Sitzplätze. Die meisten Logen für Business-Kunden gibt es in der Allianz Arena von Bayern München.

Der Zweitletzte der Bundesliga (Ingolstadt) verfügt über 15.000 Stadionplätze und damit über das kleinste Stadion. Der Letzte (Darmstadt) bringt es mit 17.000 Plätzen auf das zweitkleinste Stadion. Insgesamt haben acht Stadien weniger als 40.000 Plätze, während es acht Stadien auf mehr als 50.000 Plätze bringen.

Bundesliga: Vorschau auf den 23. Spieltag

Die Bundesliga-Saison geht in ihr letztes Drittel. Den Auftakt zum 23. Spieltag machen am Freitag Abend der FC Augsburg und RB Leipzig. Augsburg will sich weiter von den Abstiegsrängen fernhalten, Leipzig will den Anschluss an den Tabellenführer Bayern München (derzeitiger Rückstand: 5 Punkte) halten.

Um die internationalen Plätze geht es am Samstag: Dortmund als Tabellendritter will sich weiter auf einem Champions-League-Platz behaupten, während Bayer Leverkusen den Rückstand auf die internationalen Plätze verringern möchte. Mainz liegt derzeit im soliden Mittelfeld. Dort möchte der VfL Wolfsburg, Gegner vom Samstag, auch hin. Mit einem Sieg gegen Mainz könnte er sich aus der Abstiegszone leicht befreien.

Nach dem Gala-Auftritt im Pokal gegen Schalke reist der FC Bayern zum FC Köln. Den Kölnern dürfte schon alles abverlangt werden, wenn sie den Anschluss an die internationalen Plätze weiter halten wollen. In der Partie Bremen gegen Darmstadt – mit dem Ex-Bremer Frings als Trainer – geht es um Abstiegskampf pur: Für Darmstadt müssen wohl drei Punkte her, will man den Abstieg noch verhindern. Bremen wiederum wird das dünne Polster von zwei Punkten zu den Abstiegsrängen verteidigen wollen.

Erstes von drei Duellen zwischen Gladbach und Schalke im März

Auch Ingolstadt sucht noch nach Wegen aus dem Tabellenkeller. Ein Sieg beim Tabellenvierten Hoffenheim könnte ein erster Schritt dazu sein. Am Sonntag kommt es zum ersten von drei Aufeinandertreffen im März zwischen Borussia Mönchengladbach und Schalke 04. Es dürfte interessant sein, wie die Schalke den dürftigen Auftritt im Pokal gegen Bayern verkraften, während Gladbach durch den Einzug ins Halbfinale beflügelt sein dürfte.

Ebenfalls im Halbfinale des DFB-Pokals steht Eintracht Frankfurt. Am Sonntag geht es gegen den SC Freiburg. Den Spieltag vervollständigen der HSV und Hertha BSC Berlin. Beim HSV wird es darum gehen, die letzte Woche mit harter 0:8-Niederlage gegen Bayern und dem Ausscheiden im Pokal zu verdauen. Hertha wird versuchen, den Anschluss an die CL-Plätze zu halten.