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Bundesliga 2017/18: Vorschau auf den 9. Spieltag

Ein Viertel der Bundesliga-Saison ist schon fast gespielt und die Teams haben sich langsam aber sicher sortiert. Zwischen dem zweiten und dem 16. Tabellenplatz liegen derzeit allerdings nur zehn Punkte – das Mittelfeld ist derzeit also noch sehr massiv.

In der oberen Hälfte des Mittelfeldes befinden sich die Schalker (Platz 6), die am Freitag Abend den Auftakt in den Spieltag gegen den FSV Mainz (Platz 10) machen. Mit einem Sieg orientiert sich Schalke weiter nach oben, bei einer Niederlage ziehen die Mainzer punktemäßig mit den Schalkern gleich.

RB Leipzig kann am Samstag mit einem Sieg gegen Stuttgart zumindest für einige Stunden an den Bayern vorbei auf den zweiten Tabellenplatz ziehen. Tabellenführer Dortmund tritt in Frankfurt an und wird gewinnen müssen, um die Tabellenführung sicher zu verteidigen. Denn Bayern München lauert als Verfolger zwei Punkte hinter den Dortmundern und hat am Samstag Abend in Hamburg kein allzu schwieriges Spiel. Davor geht es aber noch am Samstag Nachmittag weiter: Gladbach will sich im Derby gegen Leverkusen weiter oben festsetzen, während die Leverkusener den Sprung in Richtung des sicheren Mittelfeldes schaffen wollen.

Augsburg und Hannover sind ordentlich in die Saison gestartet und liegen als Nachbarn punktgleich in der Mittel der Tabelle. Wer am Samstag gewinnt, kann sich in Richtung der internationalen Plätze orientieren. Ein wegweisendes Spiel steht dann am Sonntag auf der Agenda: Der 1. FC Köln hat erst einen Punkt aus acht Spielen und trifft auf Werder Bremen – derzeit mit vier Punkten Vorletzter der Tabelle. Beide Teams haben einen Sieg bitter nötig. Auch Freiburg als 16. der Tabelle würde ein Sieg gegen Hertha BSC Berlin gut tun – damit könnten die Freiburger in der Tabelle sogar an den Herthanern vorbei ziehen.

Den Spieltag beenden Wolfsburg und Hoffenheim – während Wolfsburg drei Punkte braucht, um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen, braucht Hoffenheim drei Punkte, um weiter oben an Leipzig, Bayern und Dortmund dranbleiben zu können.

Champion League: Rückblick auf den 3. Spieltag

Nachdem es am zweiten Spieltag in der Champions League für alle drei deutschen Teilnehmer eine Niederlage gegeben hatte, verlief der dritte Spieltag nun ein wenig erfolgreicher: Sowohl Bayern München als auch RB Leipzig konnten ihre Spiele gewinnen, Dortmund holte zwar einen Punkt, der war gegen Nikosia allerdings zu wenig, um sich noch berechtigte Hoffnungen auf ein Überstehen der Gruppenphase zu machen.

APOEL 1-1 Borussia Dortmund

Sowohl für Borussia Dortmund als auch für Nikoasia war das 1:1 im direkten Vergleich der erste Punkt im laufenden Wettbewerb. Dortmund ließ einige Chancen liegen, zeigte aber erneut, wie in den vorangegangenen Partien in der Champions League auch, dass vor allem Bürki als Torwart den Anforderungen in der Königsklasse nicht gerecht wird. Real Madrid und Tottenham führen die Gruppe, in der auch Dortmund spielt nun mit jeweils sieben Punkten an, während es der BvB und Nikosia auf jeweils einen Punkt bringen.

RB Leipzig 3-2 FC Porto

RB Leipzig liegt derzeit auf dem zweiten Platz in der Tabelle, was zum Erreichen des Achtelfinals reichen würde. Nach drei Spielen haben die Leipziger vier Punkte und zeigten beim 3:2 Erfolg gegen den FC Porto, dass sie den Respekt vor den großen Namen in der Königsklasse allmählich ablegen. Die Gruppe wird von Besiktas Istanbul mit neun Punkten angeführt, hinter Leipzig lauern Porto mit drei Punkten und Monaco mit einem Punkt.

FC Bayern München 3-0 Celtic Glasgow

Bei Bayern München war es die Rückkehr von Jupp Heynckes in die Champions League. Und diese Rückkehr gelang vollauf. Mit 3:0 setzten sich die Bayern gegen Celtic Glasgow durch und ließen allenfalls zum Ende des Spiels einige Konzentration vermissen und damit auch Chancen des Gegners zu. Mit zwei Siegen aus drei Spielen liegen die Münchner nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Paris St. Germain mit neun Punkten und vor Celtic Glasgow mit drei und Anderlecht mit null Punkten.

Ansonsten war es in der Champions League ein Spieltag, an dem die Favoriten ihren Rollen weitestgehend gerecht wurden. Das 0:0 zwischen Qarabag und Atletico Madrid ist hier vielleicht eine Ausnahme. Bemerkenswert ist auch das 3:3 zwischen Chelsea und dem AS Rom. Chelsea führte zunächst mit 2:0, lag dann 3:2 hinten und sicherte sich dann doch noch einen Punkt beim Unentschieden. Einen wahren Kantersieg fuhr Liverpool beim 7:0 in Maribor ein.

Bundesliga 2017/18: Vorschau auf den 8. Spieltag

Nach der Länderspielpause geht es nun wieder in der Fußball-Bundesliga mit dem achten Spieltag weiter. Den Auftakt machen hierzu am Freitag Abend der VfB Stuttgart und der 1. FC Köln.

Die Kölner sind denkbar schlecht in die Saison 2017/18 gestartet: Nach sieben Spielen haben sie gerade einmal einen Zähler eingefahren. Aufsteiger Stuttgart hat immerhin schon sieben Punkte und könnte einen Punkt sicher gut gebrauchen, um sich weiter in Richtung des Tabellen-Mittelfelds zu bewegen. Am Samstag startet bei Bayern gegen Freiburg eine alte neue Ära: Jupp Heynckes wird bei den Bayern zum ersten Mal wieder an der Seitenlinie stehen – ob sich seine Handschrift im Spiel der Bayern schon niederschlägt, wird sich dann zeigen. Punktgleich mit den Bayern ist derzeit die TSG Hoffenheim. Sie trifft zuhause auf den FC Augsburg, der gut in die Saison gestartet ist und derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz nur drei Punkte hinter Hoffenheim liegt.

Spannend wird es beim Duell der Tabellennachbarn Hertha BSC Berlin gegen Schalke 04: Wer gewinnt, kann sich in Richtung oberes Tabellendrittel orientieren; wer verliert blickt eher nach unten. Punktgleich sind derzeit Mainz und der HSV. Wer am Samstag verliert, dürfte sich auf einem Abstiegsplatz wieder finden. Aufsteiger Hannover ist stark in die Saison gestartet und liegt auf dem fünften Platz der Tabelle. Frankfurt – derzeit Achter der Tabelle – ist am Wochenende bei den Hannoveranern zu Gast.

Das Spitzenspiel erfolgt am Samstag Abend: Tabellenführer Borussia Dortmund empfängt den Vierten von RB Leipzig – derzeit beträgt der Vorsprung der Dortmunder auf den zweiten und dritten Tabellenplatz fünf und auf die Leipziger sechs Punkte: Unabhängig davon, wie das Spiel am Samstag Abend ausgeht, wird der BvB den Spieltag als Tabellenführer beenden.

Weiter geht es am Sonntag mit Leverkusen gegen Wolfsburg – beide Teams könnten sich mit einem Sieg in Richtung Mittelfeld orientieren, nachdem sie hölzern in die Saison gestartet sind. Bremen empfängt dann noch Gladbach und braucht dringend einen Sieg, um nicht schon früh in der Saison fest im Tabellenkeller auf einem Abstiegsplatz festzustecken.

Übersicht: Verletzte Spieler in der Bundesliga (10/2017)

Die Liste der Verletzten in der Bundesliga ist lang. Da gibt es die einen, die mit kleineren Blessuren nur für kurze Zeit ausfallen, da gibt es aber auch die anderen, bei denen heute schon absehbar ist, dass sie im laufenden Jahr kein Spiel mehr bestreiten werden.

Marcel Schmelzer

Verletzung: Knöchelverletzung – Datum: 09.09.2017 – erwartete Rückkehr: Ende Oktober 2017

In Erinnerung geblieben ist zum Beispiel die Verletzung von Dortmunds Marcel Schmelzer aus der Partie gegen den SC Freiburg: Nach einem schweren Foul, das nach dem Videobeweis zur roten Karte geführt hatte, verletzte sich Schmelzer am Sprunggelenk und wird voraussichtlich erst Anfang November wieder zur Verfügung stehen. Damit reiht sich Schmelzer beim BvB in die Liste der Verletzten ein: Erik Durm fehlt mit einer Hüftverletzung, Raphael Guerreiro wird nach seiner Knöchel-OP noch bis zur Mitte des Monats fehlen und Marco Reuß wird nach seinem Kreuzbandriss wohl erst wieder im nächsten Jahr für den BvB auflaufen.

Christian Gentner

Verletzung: Kopfverletzung – Datum: 19.09.2017 – erwartete Rückkehr: ???

Die Verletzung von Stuttgarts Christian Gentner zählt zu den schweren Verletzungen in dieser Saison. Nach einem heftigen Zusammenprall mit Wolfsburgs Torhüter blieb Gentner regungslos liegen. Die spätere Diagnose: Bruch der Augenhöhle, die eine Operation notwendig machte. Wann Gentner wieder für die Stuttgarter auflaufen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

https://www.youtube.com/watch?v=qQrKHJlSFA8

Manuel Neuer

Verletzung: Gebrochener Fuß – Datum: 18.09.2017 – erwartete Rückkehr: Anfang Januar 2018

Auch die Verletzung von Manuel Neuer ist recht heftig. Sein Mittelfußbruch hindert ihn noch bis zum Ende des Jahres am Spielen. Danach ist die Hoffnung, dass er zum einen wieder vollständig genesen sein wird und zum anderen seine alte Form schnell zurückkehrt – insbesondere in Hinblick auf die WM im kommenden Sommer: Wie sehr ein Manuel Neuer fehlen kann, sieht man derzeit bei Bayern München, die ohne den Welttorhüter wertvolle Punkte liegen lassen.

Jonas Hector

Verletzung: Knöchelverletzung – Datum: 14.09.2017 – erwartete Rückkehr: Mitte Dezember 2017

Auf die WM hofft auch Jonas Hector vom 1. FC Köln. Nach seinem Syndesmoseanriss fehlt der Kapitän seiner Mannschaft noch mindestens bis Mitte Dezember – ein Ausfall, der den 1. FC Köln in seiner gegenwärtigen Situation (Ein Punkt nach sechs Spielen) besonders schmerzen wird.

Weitere Langzeitverletzte (Kreuzbandriss)

Ob sie für ihre Teams in dieser Saison überhaupt noch zum Einsatz kommen können, ist bei den Kandidaten fraglich, die sich mit einem relativ frischen Kreuzbandriss herumplagen. Aktuell sind es vier Spieler, bei denen damit zu rechnen ist, dass sie noch mindestens ein halbes Jahr lang aussetzen müssen: Bei Tobias Strobl von Borussia Mönchengladbach rechnet man im Februar mit einer Rückkehr; bei Nicolai Müller vom HSV im März. Edgar Prib von Hannover 96 fällt voraussichtlich bis April aus und Matthias Zimmermann vom VfB Stuttgart bis Mai – damit dürfte die Saison für ihn bereits gelaufen sein. In allen Fällen gilt: Gute Besserung!

Champions League: Drei deutsche Teams, drei Niederlagen

Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig traten in dieser Woche in der Champions League an. Drei Teams, drei Niederlagen: Während Leipzig als Neuling in der Champions League Lehrgeld bezahlte, bekamen sowohl der BVB als auch die Bayern deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.

Beşiktaş Istanbul 2-0 RB Leipzig

https://www.youtube.com/watch?v=CO3cAbjzIjc

Für Leipzig war es bei Besiktas Istanbul das erste Spiel der Königsklasse auf fremden Platz. Und die Kulisse schien mächtig Eindruck auf die international noch unerfahrenen Leipziger Spieler zu machen. In der ersten Hälfte kam die Mannschaft nicht in die Zweikämpfe und lag zur Halbzeit mit 2:0 hinten. In der zweiten Hälfte war man eigentlich besser, vergaß aber, das Tor zu treffen und wurde so mit dem Halbzeitstand als Endergebnis nach Hause geschickt. Am nächsten Spieltag reist der FC Porto nach Leipzig – da muss schon fast ein Sieg her, will man weiterhin Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde haben.

BVB 1-3 Real Madrid

https://www.youtube.com/watch?v=pjbDq6oqvRw

Borussia Dortmund war Gastgeber gegen Real Madrid. Hatte man dem Titelverteidiger in der letzten Saison in der Gruppenphase noch gut Paroli geboten, so zog man diesmal den Kürzeren: Dortmund verlor mit 3:1. Im Nachgang stellte sich die Frage, ob es klug war, gegen Real Madrid hoch zu pressen. Zudem zeigte sich einmal mehr, dass Dortmund auf internationalem Parkett durchaus ein Torwartproblem hat. Nach nun zwei Niederlagen in zwei Spielen braucht Dortmund gegen Nikosia am nächsten Spieltag zwingend einen Sieg, um dann Anschluss zu Real und Tottenham nicht zu verlieren.

Paris Saint-Germain 0-3 FC Bayern

https://www.youtube.com/watch?v=frhLHe1lBEY

Auch Bayern München hat ein Torwartproblem: Manuel Neuer fällt bis Weihnachten weiterhin aus, Sven Ulreich hat nicht das Niveau des Welttorhüters. Das spürte man schon in der Bundesliga gegen Wolfsburg und nun auch in der Königsklasse gegen Paris St. Germain. 3:0 wurden die Bayern nach Hause geschickt – ob die Niederlage mit Neuer indes niedriger ausgefallen wäre, kann man auch in Frage stellen: Neymar, Dani Alves, Cavani und Co. zogen ein Spiel auf, dass für die Bayern nahezu während der gesamten Spielzeit zu schnell war. Nachdem Bayern am ersten Spieltag mit 3:0 gegen RSC Anderlecht gewonnen hatte, wartet am kommenden Spieltag Celtic Glasgow.

DFB-Pokal: Vorschau auf die 2. Runde (24./25. Oktober 2017)

In der Bundesliga finden die meisten Mannschaften langsam ihren Rhythmus und der DFB-Pokal scheint noch in weiter Ferne: In rund einem Monat spielen die 32 im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften die zweite Runde aus.

In den 16 Partien kommt es insgesamt nur vier Mal zum direkten Duell zwischen zwei Bundesligisten: Hertha BSC Berlin spielt gegen den 1. FC Köln, Wolfsburg gegen Hannover, Bremen gegen Hoffenheim und im Spitzenspiel der zweiten Runde empfängt Leipzig den FC Bayern München – diese Partie soll auch live im Free TV übertragen werden. Ebenfalls auf Augenhöhe begegnen sich die Teams in den direkten Aufeinandertreffen von Zweitligisten: Fürth empfängt Ingolstadt und Regensburg spielt gegen Heidenheim.

In allen anderen Spielen der zweiten Runde gibt es mindestens einen Klassenunterschied: Die Drittligisten Paderborn (gegen Bochum), Wehen Wiesbaden (gegen Schalke), Magdeburg (gegen Dortmund), Osnabrück (gegen Nürnberg) müssen gegen Teams aus der ersten oder zweiten Bundesliga antreten. Zu einer klassenübergreifenden Partie zwischen erster und zweiter Liga kommt es zwischen Düsseldorf und Gladbach, Leverkusen und Union Berlin, Mainz und Kiel, Kaiserslautern und Stuttgart, Freiburg und Dresden.

Schweinfurt spielt sogar “nur” in der Regionalliga Bayern und muss nun in der zweiten Runde des Pokals gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt ran. Frankfurt sollte gewarnt sein: Schweinfurt hat in der ersten Runde das zwei Klassen höher spielende Sandhausen mit 2:1 (nach 0:1-Rückstand) nach Hause geschickt.

Die 2. Pokalrunde im Überblick

Dienstag, 24. Oktober 2017:
SC Paderborn – VfL Bochum (18.30)
SV Wehen Wiesbaden – Schalke 04 (18.30)
Fortuna Düsseldorf – Borussia Mönchengladbach (18.30)
Bayer Leverkusen – Union Berlin (18.30)
1. FC Schweinfurt 05 – Eintracht Frankfurt (20.45)
1. FC Magdeburg – Borussia Dortmund (20.45)
FSV Mainz 05 – Holstein Kiel (20.45)
SpVgg Greuther Fürth – FC Ingolstadt (20.45)
   
Mittwoch, 25. Oktober 2017:
VfL Osnabrück – 1. FC Nürnberg (18.30)
Hertha BSC – 1. FC Köln (18.30)
VfL Wolfsburg – Hannover 96 (18.30)
1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart (18.30)
Jahn Regensburg – 1. FC Heidenheim (20.45)
Werder Bremen – 1899 Hoffenheim (20.45)
SC Freiburg – Dynamo Dresden (20.45)
RB Leipzig – Bayern München (20.45)

Termine

Die zweite Runde wird am 24. und am 25. Oktober gespielt. Das Achtelfinale der letzten 16 wird noch kurz vor Weihnachten ausgetragen. Mit dem Viertelfinale geht es dann am 6. und 7. Februar 2018 weiter. Die Halbfinals werden am 17. und 18. April gespielt und das Finale in Berlin wird dann am 19. Mai ausgetragen.

Rekorde in der Champions League Gruppenphase

Heute startet (endlich) die Champions League mit dem ersten Spieltag der Gruppenphase in die neue Saison 2017/18. Die UEFA hat anlässlich des Starts eine Auflistung der wichtigsten und interessantesten Rekorde zusammengetragen, die in der Gruppenphase in den letzten 25 Jahren aufgestellt wurden. Für alle Statistik-Fans ein Muss!

Spieler, Klubs und Spiele

Ergänzt haben wir die Liste um das eine oder andere Video. Die Rekorde sind in drei Bereiche aufgeteilt. Zunächst geht es um Rekorde, die von einzelnen Spielern aufgestellt wurden. Interessant hier: Die ersten vier Bestmarken gehören Iker Casillas (die meisten Spiele und Saisons) und Lionel Messi (die meisten Tore und der beste Tore-Schnitt). Weiter geht es in der Liste mit Rekorden auf Klubebene, wo wir unter anderem erfahren, dass seit dem Start der Champions in der Saison 1992/93 drei Mal ein Team ohne ein einziges Tor während der gesamten Gruppenphase blieb, zuletzt Dinamo Zagreb in der Saison 2016/17. Die letzte Gruppe sind Rekorde, die bei Spielen aufgestellt wurden. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Rekord für die meisten Tore in einem Spiel der Gruppenphase erst letzte Saison aufgestellt wurde und in jenem Spiel 12 Tore fielen?

Spieler

Allgemeine Rekorde

Die meisten Spiele*: 87Iker Casillas (Real Madrid, Porto)
Die meisten Tore: 57Lionel Messi (FC Barcelona)
Der beste Torschnitt**: 1 Tor pro SpielLionel Messi (57 Tore in 57 Spielen der Gruppenphase)
Die meisten Saisons***: 19Iker Casillas (Real Madrid, Porto)
Die meisten Tore in einem Spiel: 5Luiz Adriano (BATE Borisov 0-7 Shakhtar Donetsk, 21. Oktober 2014)
Die meisten Tore in einer Saison: 11Cristiano Ronaldo (Real Madrid, 2015/16)

*ohne 2. Runde
**mindestens 10 Tore erzielt
***inkl. Saison 2017/18

Schnelle Tore

Das schnellste Tor: 10,96 SekundenJonas (Valencia 3-1 Bayer Leverkusen, 1. November 2011)
Das schnellste Eigentor: 2 Minuten und 9 SekundenIñigo Martínez (Manchester United 1-0 Real Sociedad, 23. Oktober 2013)

Der schnellste Hattrick: 8 MinutenBafétimbi Gomis (Dinamo Zagreb 1-7 Lyon, 7. Dezember 2011)

Der jüngste, der älteste

Jüngster Spieler in einem Spiel der Gruppenphase: 16 Jahre und 87 TageCelestine Babayaro (Anderlecht 1-1 Steaua Bucarest, 23. November 1994)
Der jüngste Torschütze in einem Spiel der Gruppenphase: 17 Jahre und 195 TagePeter Ofori-Quaye (Rosenborg 5-1 Olympiakos, 1. Oktober 1997)
Der älteste Spieler in einem Spiel der Gruppenphase: 43 Jahre und 253 TageMarco Ballotta (Real Madrid 3-1 Lazio Rom, 11. Dezember 2007)
Der älteste Torschütze in einem Spiel der Gruppenphase: 38 Jahre und 59 Tage Francesco Totti (CSKA Moskau 1-1 AS Rom, 25. November 2014)

Klubrekorde

Die meisten Saisons*: 22 – FC Barcelona, Real Madrid, Porto
Die meisten Punkte in einer Saison: 18 (6x) – AC Mailand (1992/93), Paris Saint-Germain (1994/95), Spartak Moskau (1995/96), FC Barcelona (2002/03), Real Madrid (2011/12 und 2014/15)
Die wenigsten Punkte in einer Saison: 0 (19x) – u. a. Dinamo Zagreb und FC Brügge (2016/17)
Die meisten Tore in einer Saison: 21 – Borussia Dortmund (2016/17)
Die wenigsten Tore in einer Saison: 0 (3x) – Deportivo La Coruña (2004/05), Maccabi Haifa (2009/10), Dinamo Zagreb (2016/17)
Die meisten Gegentore in einer Saison: 24 (2x) – BATE Borisov (2014/15), Legia Warschau (2016/17)

*inkl. Saison 2017/18

Spiele

Die meisten Tore in einem Spiel der Gruppenphase: 12 Borussia Dortmund 8-4 Legia Warschau, 22. November 2016


Der höchste Sieg: 8:0
(2x) – Liverpool 8-0 Beşiktaş (6. November 2007), Real Madrid 8-0 Malmö (8. Dezember 2015)


Die Unentschieden mit den meisten Toren: 4:4
(2x) – Hamburg 4-4 Juventus (13. September 2000), Leverkusen 4-4 Roma (20. Oktober 2015)

Video: Dembélé mit Torvorlage bei Barça-Debüt

Mit einer Torvorlage in seinen ersten 22 Spielminuten ist Ousmane Dembélé ein erfolgreiches Debüt im Trikot des FC Barcelona gelungen. Beim 5:0-Sieg im Stadtderby gegen Espanyol (3. Spieltag der Primera División) kam der teuerste Spieler in der Geschichte des FC Barcelona in der 68. Minute für Gerard Deulofeu ins Spiel. In der 90. Minute dann bekam er von André Gomes den Ball in den Lauf zugespielt und legte direkt quer zu Luis Suárez ab, der zum 5:0 Endstand traf. Die weiteren Tore für die Katalanen erzielten Messi (3x) und Piqué. Der FC Barcelona führt nach drei Spieltagen mit neun Punkten und 9:0 Toren souverän die Tabelle der Primera División an.

https://www.youtube.com/watch?v=GaShio5n4xU

Neue Regeln braucht das Spiel!

Foto: © Kieran Clarke / CC BY 2.0 / via Flickr

Aktuell läuft der Confed Cup. Und es zeigt sich schon nach wenigen Spielen, dass der Videobeweis eine gute Errungenschaft zu sein scheint. In strittigen Situationen erhalten Schiedsrichter die Chance zu überprüfen, ob zum Beispiel ein Tor gegeben wird oder nicht. So wurden schon Treffer aberkannt, aber auch bestätigt. Das Spannende: Die Entscheidung wurde von den Akteuren auf dem Platz akzeptiert ohne lästige Diskussionen während des Spiels oder nach dem Spiel.

https://www.youtube.com/watch?v=Dr13Qy5gBwk

Wie lange haben sich die FIFA, andere Funktionäre des Fußballs und vielleicht auch der eine oder andere Fan gegen den Videobeweis gestreubt? Nun zeigt sich schon in kurzer Zeit: Diese Regeländerung scheint eine Verbesserung für den Fußball zu sein. Und das scheint die FIFA und das International Football Association Board (IFAB) zu ermutigen, weitere möglicherweise mutige Regeländerungen vorzunehmen.

60 statt 90 Minuten

Ein Spiel dauert 90 Minuten!? Vielleicht gehört diese legendäre Aussage bald schon der Vergangenheit an, wenn eine neue Regel in Kraft tritt: Ein Spiel dauert 60 Minuten – netto. Immer dann, wenn der Ball nicht im Spiel ist, wird die Uhr angehalten. So wie man es zum Beispiel vom Eishockey her kennt. Der Gedanke dahinter klingt nachvollziehbar: Das Spiel soll dadurch fairer werden, attraktiver und auch unterhaltsamer werden. Zählt nur die Zeit, in der der Ball im Spiel ist, bleiben vielleicht viele Spielverzögerungen in Zukunft außen vor. Wünschenswert. An der Spielzeit selbst würde sich allzu viel gar nicht ändern. In einer durchschnittlichen Bundesligapartie ist der Ball knapp eine Stunde im Spiel.

Fakt ist aber auch: Dieser Gedanke wurde nun zunächst einmal geäußert. Bis er auf großer Bühne zur Anwendung kommt, dürfte noch die eine oder andere Saison gespielt werden. Im Laufe von fünf Jahren sollen einzelne Regeländerungen nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Neuer Modus beim Elfmeterschießen

Bei anderen Regeländerungen ist man schon weiter. So wurde bei der U17-EM im Mai ein neuer Modus im Elfmeterschießen getestet – anstatt immer abwechselnd im Modus AB-AB-AB… wie wir es bislang kennen, werden Elfmeter dann im Modus AB-BA-AB-BA… geschossen – das soll das Elfer-Schießen gerechter machen.

Torabzug bei Beschwerden?

Spieler – und auch Betreuer – die sich beim Schiedsrichter beschweren, sollen fortan schneller mit einer gelben Karte bestraft werden – auch das scheint eine Regel zu sein, die absolut wünschenswert sein dürfte. Es wird sogar darüber nachgedacht, ob zu heftige Beschwerden mit einem Torabzug bestraft werden.

Diskutiert werden derzeit ebenfalls Regeländerungen, bei denen noch nicht klar ist, inwieweit sie das Spiel in Zukunft beflügeln könnten: So wird darüber nachgedacht, dass man sich einen Freistoß selber vorlegen darf, dass es als Tor gezählt wird, wenn ein Spieler den Ball auf der Linie mit der Hand klärt.. eine Übersicht aller Regeln findet ihr übrigens hier zum Download.

Hier eine Übersicht der geplanten Änderungen (Quelle: spox.com):

  • Die Spieldauer beträgt nur noch 60 Minuten und das Spiel wird bei jeder Unterbrechung angehalten.
  • Bei Freistößen und Eckbällen können Spieler sich den Ball selbst vorlegen und aufs Tor dribbeln. Der Ball muss bei Standards nicht ruhen.
  • Kurze Abstöße im eigenen Strafraum sind erlaubt.
  • Nimmt der Torwart einen Rückpass mit der Hand auf, so wird das mit einem Elfmeter geahndet.
  • Ein Handspiel auf der Torlinie, unabhängig davon, ob der Ball ins Tor geht oder nicht, wird als Tor gewertet.
  • Beim Elfmeter ist kein Nachschuss erlaubt. Stattdessen gibt es Abstoß.
  • Kritik am Schiedsrichter wird mit Tor- oder Punktabzug bestraft.
  • Der Schlusspfiff ist erst möglich, wenn der Ball nicht mehr im Spiel ist.

DFB-Pokal, 1. Runde: Chemnitz zieht das große Los – Sechstligist fordert Dortmund

Eine Woche vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison steigt traditionell die erste Runde im DFB-Pokal. Zumindest in diesem Jahr ändert sich daran trotz vorhandener Überlegungen, den Pokal zu reformieren, nichts. So geht es am Freitag, den 11. August mit den ersten Partien los und bis Montagabend ist für die ersten 32 Mannschaften der Wettbewerb schon wieder beendet.

Am 24. und 25. Oktober geht es mit der zweiten Runde weiter und noch vor Weihnachten steigt am 19. und 20. Dezember das Achtelfinale. Nach der Winterpause geht es mit dem Viertelfinale (06. und 07. Februar) sowie dem Halbfinale (17. und 8. April) dann in die richtig heiße Phase, ehe am 19. Mai im Berliner Olympiastadion das große Finale steigt.

In der ersten Runde treffen alle Bundesligisten ausnahmslos auf Vereine aus der 3. Liga und darunter. Etwas schwierigere Aufgaben, die aufgrund der vier Zweitligisten im Lostopf möglich gewesen wären, blieben den Klubs aus dem Oberhaus erspart. Stattdessen kommt es zu vier direkten Zweitliga-Duellen: Arminia Bielefeld trifft auf Fortuna Düsseldorf, der MSV Duisburg erwartet den 1. FC Nürnberg, Holstein Kiel empfängt Eintracht Braunschweig und der SV Darmstadt 98 ist zu Gast beim SSV Jahn Regensburg.

Das große Los gezogen hat derweil der Chemnitzer FC, der erstmals in seiner Geschichte in einem Pflichtspiel auf den FC Bayern München trifft. Die Chancen auf die zweite Runde sind für die Himmelblauen natürlich nicht allzu groß, doch dafür ist ein volles Haus garantiert. Selbiges gilt auch für den FC Rielasingen-Arlen, der es als Sechstligist in die 1. Runde geschafft hat und der  mit Borussia Dortmund ebenfalls einen höchst attraktiven Gegner erwischt hat. Mangels Kapazität am heimischen Sportplatz steigt die Partie im Schwarzwald-Stadion in Freiburg.

Ebenfalls erfreut über die Auslosung dürfte man beim BFC Dynamo (gegen den FC Schalke 04), den Sportfreunden Dorfmerkingen (gegen RB Leipzig), beim Leher TS (gegen den 1. FC Köln), bei der TuS Erndtebrück (gegen Eintracht Frankfurt) und beim VfL Osnabrück (gegen den Hamburger SV) gewesen sein, ist doch überall mit vielen Zuschauern zu rechnen.

Das gilt auch für zwei durchaus brisante Paarungen. So erwartet Rot-Weiss Essen Borussia Mönchengladbach zu einem West-Klassiker, während es Hansa Rostock mit Hertha BSC zu tun bekommt.

Für den SV Werder Bremen geht es unterdessen zwei Jahre nach einem mühevollen 2:0-Sieg nach Verlängerung wieder zu den Würzburger Kickers. Auch der VfB Stuttgart ist an einem bekannten Ort gefordert, waren die Schwaben 2008/09 doch noch zu einem Bundesliga-Duell zu Gast bei Energie Cottbus.

Die 32 Paarungen der 1. Runde auf einen Blick:

3. Liga gegen Bundesliga

VfL Osnabrück – Hamburger SV
1. FC Magdeburg – FC Augsburg
Chemnitzer FC – FC Bayern München
FC Hansa Rostock – Hertha BSC
Rot-Weiß Erfurt – 1899 Hoffenheim
Würzburger Kickers – SV Werder Bremen
Karlsruher SC – Bayer Leverkusen

Regionalliga gegen Bundesliga

VfB Germania Halberstadt – SC Freiburg
Bonner SC – Hannover 96
Energie Cottbus – VfB Stuttgart
Lüneburger SK Hansa – FSV Mainz 05
Rot-Weiss Essen – Borussia Mönchengladbach
FC Eintracht Norderstedt – VfL Wolfsburg
TuS Erndtebrück – Eintracht Frankfurt
BFC Dynamo – FC Schalke 04

Oberliga gegen Bundesliga

Leher TS – 1. FC Köln

Verbandsliga gegen Bundesliga

Sportfreunde Dorfmerkingen – RB Leipzig
1. FC Rielasingen-Arlen – Borussia Dortmund

2. Bundesliga gegen 2. Bundesliga

MSV Duisburg – 1. FC Nürnberg
SSV Jahn Regensburg – SV Darmstadt 98
Arminia Bielefeld – Fortuna Düsseldorf
Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig

3. Liga gegen 2. Bundesliga

SC Paderborn 07 – FC St. Pauli
SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue
SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim

Regionalliga gegen 2. Bundesliga

1860 München – FC Ingolstadt
1. FC Schweinfurt 05 – SV Sandhausen
1. FC Saarbrücken -1. FC Union Berlin
TuS Koblenz – SG Dynamo Dresden

Oberliga gegen 2. Bundesliga

SV Morlautern – SpVgg Greuther Fürth
FC Nöttingen – VfL Bochum
SV Eichede -1. FC Kaiserslautern