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Alles über die Champions League 2017/18

Real Madrid hat am 3. Juni 2017 in Cardiff das geschafft, was in der 25-jährigen Geschichte der Champions League keinem anderen Team bisher gelungen war: den Champions-League-Titel erfolgreich zu verteidigen. In der kommenden Saison 2017/18 treten Cristiano Ronaldo und co. nun also an, um den Titel ein drittes Mal in Folge zu holen. Doch wann startet die Champions League 2017/18 eigentlich genau und welche Teams sind dabei (und welche nicht)? Und wie funktioniert das mit der Qualifikation und den Play-offs?

Nachfolgend gehen wir auf diese und weitere wichtige Fragen rund um die neue Champions-League-Saison ein, die übrigens schon in diesem Monat mit der Qualifikation offiziell startet.

Qualifikation

1. – 3. Qualifikationsrunde

Den Auftakt in den Qualifikationsrunde machen bereits am 27.-28. Juni sowie 4.-5. Juli niedrig gesetzte Mannschaften, wie zum Beispiel die Meister aus Wales, Andorra oder Estland.

In der zweiten Runde (11.-12. sowie 18.-19. Juli) kommen dann schon namhaftere Teams hinzu wie zum Beispiel Celtic Glasgow, der FC Salzburg oder der FC Kopenhagen.

In der dritten Runde trennt sich dann weiter die Spreu vom Weizen, die Spiele werden Ende Juli (25.-26) und Anfang August (1.-2.) ausgetragen.

Eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Qualifikationsrunden findet ihr hier.

Play-offs

Am 4. August werden dann die Play-offs ausgelost, in denen am 15.-16. und 22.-23. August die letzten zehn noch nicht fest stehenden Teilnehmer an der Champions League endgültig bestimmt werden. Am 23. August wird es also soweit sein und das Teilnehmerfeld der Champions League Saison 2017/18 wird endgültig feststehen!

Gruppenphase

Einen Tag später, am 24. August, findet die Auslosung der Gruppenphase statt. Insgesamt 32 Teams werden dann am Start sein. Diese 32 Teams werden zunächst auf vier Lostöpfe verteilt. Der Titelverteidiger (Real Madrid) und die Meister der Ligen von Platz 1 bis 7 gemäß UEFA-Fünfjahreswertung (FC Bayern, FC Chelsea, Juventus, Monaco, Benfica und Spartak Moskau) werden aus dem Lostop 1 gelost. Da Real nicht nur Titelverteidiger sondern auch Meister ist, rückt hier Schachtar Donezk (Platz 8) in Topf 1.

In Lostopf 2 finden sich dann neben Borussia Dortmund Teams wie ManCity, der FC Barcelona oder Atlético Madrid. RB Leipzig findet sich in Lostopf 3 (noch nicht endgültig) wieder, dort sind auch Teams wie der AS Rom oder Feyenoord Rotterdam vertreten.

Viele Teams müssen sich für Lostopf 3 und für Lostopf 4 jedoch noch qualifizieren. Aus der Bundesliga hat zum Beispiel noch die TSG Hoffenheim die Chance darauf, sich über die Qualifikationsrunde für die Teilnahme in der Königsklasse zu qualifizieren. Hoffenheim steigt dabei erst relativ spät in die Qualifikationsphase (Play-offs) ein.

Die 32 Teams werden in acht Vierergruppen gelost. Jedes Team wird zwei Spiele gegen jeden Gruppengegner bestreiten, jeweils eins zuhause und eins auswärts. In einer Gruppe dürfen übrigens keine zwei Teams aus dem selben Land sein.

Die Gruppenphase startet am 12. September mit dem ersten Spieltag und endet am 6. Dezember mit dem sechsten Spieltag, ehe dann von Mitte Februar bis Anfang Mai 2018 die K.o.-Runde absolviert wird, für die die beiden Gruppenersten qualifiziert sind, insgesamt also 16 Mannschaften, während die Drittplatzierten in die Europa League „absteigen“.

K.o.-Phase und Finale

Achtelfinale

Das Achtelfinale wird am 11. Dezember ausgelost. Bei dieser Auslosung trifft ein Gruppenerster immer auf einen Gruppenzweiten. Weitere Vorgaben: es darf zu keinem Duell zwischen zwei Mannschaften aus dem selben Land kommen. Auch Teams, die bereits in der Gruppenphase gegeneinander gespielt haben, dürfen im Achtelfinale nicht aufeinander treffen.

Die Achtelfinalespiele finden zwischen dem 13.-14. und 20.-21. Februar (Hinspiele) sowie 6.-7. und 13.-14. März (Rückspiele) statt. Die acht Sieger qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Viertelfinale

Das Viertelfinale wird am 16. März ausgelost. Hier gibt es keine Restriktionen mehr. Jedes Team kann auf jedes andere treffen. Das Team, das als erstes aus dem Lostopf gezogen wird, hat zunächst Heimrecht. Die Hinspiele finden am 3.-4., die Rückspiele eine Woche später, am 10.-11. April statt.

Halbfinale

Das Halbfinale wird am 13. April ausgelost. Auch in dieser Runde gibt es keine Vorgaben bei der Auslosung. Die Hinspiele finden am 24.-25. April statt, die Rückspiele sind für den 1.-2. Mai festgelegt.

Finale

Das Finale wird schließlich am 26. Mai, um 20:45 Uhr, in Kiew im Olympiastadion ausgetragen, das zuletzt im Vorfeld der EM 2012 modernisiert worden war. Es wird das erste Champions-League-Finale sein, dass in der Ukraine stattfindet.

Bereits qualifizierte Teams

Aktuell (Stand: 08.06.2017) stehen folgende 22 Teams bereits als Champions-League-Teilnehmer fest:

Deutschland: Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund

Spanien: Real Madrid, FC Barcelona und Atlético Madrid

England: FC Chelsea, Tottenham und Manchester City

+ Europa League Sieger: Manchester United

Italien: Juventus Turin und AS Rom

Frankreich: AS Monaco und Paris Saint-Germain

Portugal: Benfica und Porto

Niederlande: Feyenoord Rotterdam

Russland: Spartak Moskau

Ukraine: Schachtar Donezk

Schweiz: FC Basel

Belgien: RSC Anderlecht

Türkei: Beşiktaş Istanbul

Diese Top-Teams werden dagegen fehlen

Auch in der kommenden Saison werden einige europäische Top-Teams nicht dabei sein, darunter z. B. Arsenal, AC Mailand, Inter Mailand, Ol. Marseille, Ol. Lyon, FC Valencia oder Bayer Leverkusen.

Champions League 2017/18: Alle Termine in der Übersicht

2017
27. Juni – 5. Juli: 1. Qualifikationsrunde
11. Juli – 19. Juli: 2. Qualifikationsrunde
25. Juli – 2. August: 3. Qualifikationsrunde
4. August: Ausloung Play-offs
15. – 23. August: Play-offs
24. August: Auslosung Gruppenphase
12.-13. September: 1. Spieltag
26.-27. September: 2. Spieltag
17.-18. Oktober: 3. Spieltag
31. Oktober-1. November: 4. Spieltag
21.-22. November: 5. Spieltag
5.-6. Dezember: 6. Spieltag
11. Dezember: Auslosung Achtelfinale

2018
13.-14. / 20.-21. Februar: Achtelfinale, Hinspiele
6.-7. / 13.-14. März: Achtelfinale, Rückspiele
16. März: Auslosung Viertelfinale
3.-4. / 10.-11. April: Viertelfinale
13. April: Auslosung Halbfinale
24.-25. April / 1./2. Mai: Halbfinale
26. Mai 2018: Finale (Kiew)

DFL-Supercup 2017: Borussia Dortmund erwartet den FC Bayern München

Die neue Saison 2017/18 beginnt gleich mit einem Kracher. Im DFL-Supercup stehen sich am 5. August mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München die beiden wohl unbestritten populärsten deutschen Mannschaften gegenüber. Der BVB besitzt als Pokalsieger Heimrecht gegen den Meister, der im vergangenen Jahr allerdings nach Toren von Arturo Vidal und Thomas Müller mit 2:0 im Signal Iduna Park triumphierte.

Seit Wiedereinführung des Supercups im Jahr 2010 traten in vier von sieben Fällen die Bayern und der BVB gegeneinander an. 2012 siegten die Bayern vor eigenem Publikum mit 2:1, zogen dann aber sowohl 2013 (2:4) als auch 2014 (0:2) jeweils in Dortmund den Kürzeren, ehe im vergangenen Jahr die Pflichtspielpremiere von Trainer Carlo Ancelotti wieder erfolgreich gestaltet wurde.

In der Folge sammelte Ancelotti mit Dortmund aber nur bedingt gute Erfahrungen. Nach einer 0:1-Niederlage im Bundesliga-Hinspiel in Dortmund feierten die Bayern zwar im Rückspiel einen klaren 4:1-Erfolg, doch im Halbfinale des DFB-Pokals zog der deutsche Rekordmeister in einer spektakulären Partie trotz Heimvorteils mit 2:3 den Kürzeren und verspielte wenige Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Real Madrid auch die zweite von drei Titelchancen. Der BVB hingegen machte danach Nägel mit Köpfen und gewann im Endspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 2:1 und damit zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal.

BVB-Trainerbank: Wer beerbt Tuchel?

Trotz dieses Erfolges war Trainer Thomas Tuchel wegen eines zerstörten Verhältnisses zur Führung um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und zu Teilen der Mannschaften nicht mehr zu halten, sodass am 5. August ein neuer Coach seine Pflichtspielpremiere auf der BVB-Bank feiern wird. Dann würde der BVB natürlich gerne seine insgesamt klar negative Bilanz gegen den FC Bayern zumindest ein wenig aufpolieren. Von den bisherigen 116 Aufeinandertreffen entschieden die Münchner 53 für sich und verloren bei 33 Remis nur 30. In Dortmund allerdings hat die Borussia mit 18 Siegen bei 20 Unentschieden und nur 15 Bayern-Erfolgen die Nase leicht vorne.

Wie immer in den ersten Spielen der Saison wird sicher ein besonderes Augenmerk auf die Neuzugänge auf beiden Seiten gerichtet. Für die Bayern könnten erstmals Sebastian Rudy und Niklas Süle auflaufen, während beim BVB Mo Dahoud und Ömer Toprak ihren Einstand feiern könnten.Darüber hinaus sind bis Anfang August – Supercup 2017 Tickets sind übrigens jetzt schon auf dem Zweitmarkt erhältlich –  aber bei beiden Klubs noch weitere Transfers zu erwarten. In beide Richtungen, denn Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang wird dann tendenziell nicht mehr im schwarz-gelben Trikot zu sehen sein.

Bayern München tritt als Retter der Offenbacher Kickers an

Offenbach Stadion
Foto: © philmensch / CC BY-NC 2.0 / via Flickr

Man kann vom FC Bayern München ja halten, was man möchte: Geht es darum, den einen oder anderen Traditionsverein zumindest kurzfristig vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, dann sind die Bayern da. Die Formel ist einfach: Ist Bayern München zu Gast, dann ist die Bude voll und die Einnahmen fließen, ergänzt um zusätzliche Einnahmen aus dem Merchandising.

Die Offenbacher Kickers spielen aktuell in der Regionalliga Südwest und der Verein stand kurz vor der Insolvenz. Mitglieder, Fans und der Verein gelang es, die ersten 600.000 Euro zu sammeln. Damit konnte zunächst einmal der Spielbetrieb weiter gesichert werden; eine Finanzierungslücke gibt es dennoch.

Diese Lücke soll nun mithilfe des FC Bayern München geschlossen werden. Schon im letzten Sommer wurden hierzu die ersten Gespräche geführt. Im August 2017 soll es nun das Retterspiel geben. Dann treten die Bayern in Offenbach im Sparda Bank Hessen-Stadion an, was von den Fans noch immer nach dem altehrwürdigen Stadion der Offenbacher Bieberer Berg genannt wird. Alle Einnahmen des Spiels erhält dann Kickers Offenbach.
Offenbach zählt zu den traditionsreichen Vereinen in Deutschland. Vor der Einführung der Bundesliga zählte man hierzulande zu den Spitzenteams, ohne jemals den ganz großen Titel gewonnen zu haben. Mitte der achtziger Jahre stiegen die Kickers zum letzten Mal aus der Bundesliga ab und bewegen sich seither zwischen der zweiten und vierten Liga; immer wieder auch vor dem Hintergrund einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. In der ewigen Bundesligatabelle liegt Kickers Offenbach bis heute in den Top 30.

Nicht das erste „Retterspiel“

Für den FC Bayern München ist es nicht das erste Retterspiel. In den vergangenen Jahren trat der Rekordmeister zum Beispiel schon bei Alemannia Aachen oder beim FC St. Pauli an, um ein wenig Schwung in die finanzielle Situation der Clubs zu bringen. Nun also in Offenbach…

Champions League 2016/17: Vorschau auf das Halbfinale

Halbfinale in der Königsklasse: Nachdem im Viertelfinale noch zwei deutsche Teams mit von der Partie waren, findet das Halbfinale nun ganz ohne deutsche Beteiligung statt. Real Madrid bezwang Bayern München und trifft nun im stadtinternen Halbfinale auf Atletico Madrid. Dortmund-Bezwinger Monaco spielt gegen Juventus Turin.

Real Madrid – Atlético Madrid

Mit Real Madrid und Atletico Madrid treffen die beiden Finalisten des Vorjahres aufeinander. Damals hatte Real das bessere Ende für sich. Und auch in der aktuellen Spielzeit darf die Mannschaft um Superstar Ronaldo als Favorit gewertet werden: In der spanischen Liga liegt Real zehn Punkte vor Atletico und konnte bei den direkten Aufeinandertreffen in der spanischen Liga einmal mit 3:0 gewinnen und spielte einmal 1:1 Unentschieden. Auf dem Weg in das Halbfinale des Wettbewerbs räumte Real bereits den SSC Neapel und mit dem FC Bayern München ein echtes Schwergewicht aus dem Weg. Atletico hatte mit Bayer Leverkusen und mit Leicester City vergleichsweise leichte Gegner. Aber: Auch Atletico hat in der laufenden Saison schon gegen die Bayern gewonnen.

AS Monaco – Juventus

Im zweiten Halbfinale stehen sich AS Monaco und Juventus Turin gegenüber. Monaco überzeugt in dieser Saison mit einer starken Offensive und konnte sich damit letztlich auch gegenüber Borussia Dortmund durchsetzen. Mit Juventus Turin wartet aber ein anderes Kaliber auf den Tabellenführer der französischen Liga: Juve setzte sich im Achtelfinale souverän gegen den FC Porto durch und beeindruckte gegen den FC Barcelona: Das Team um Messi und Neymar wurde in Turin mit 3:0 nach Hause geschickt. In Barcelona reichte dann ein 0:0 für das sichere Erreichen des Halbfinals.

Am Dienstag Abend spielt Real Madrid gegen Atletico Madrid. Das Rückspiel ist dann in der kommenden Woche am Mittwoch Abend. Umgekehrt ist es in der zweiten Partie: AS Monaco empfängt Juventus Turin am Mittwoch Abend dieser Woche, während das Rückspiel in der kommenden Woche am Dienstag ausgetragen wird.

Nachholderby in Manchester

Eigentlich hätte das Spiel schon am 26. Februar stattfinden sollen. Doch da stand Manchester United im Liga-Pokal-Finale gegen Southampton. Fast genau drei Monate später kommt es nun zum Derby der beiden Teams aus Manchester und brisanter könnte der Zeitpunkt kaum sein.

Es kann noch ganz schön spannend werden in der Premier League, und Manchester United und Manchester City sind mittendrin im Getümmel. Allerdings geht es für die beiden Clubs diese Saison nicht mehr um die Meisterschaft, es muss die Champions League in trockene Tücher gebracht werden. City ist Vierter mit 64 Punkten, direkt dahinter liegt der Rivale United mit 63 Zählern. Den momentan dritten Platz mit 66 Punkten beansprucht Jürgen Klopp und seine Mannschaft aus Liverpool, allerdings nach zwei Spielen mehr als seine beiden Verfolger. Der Gewinner aus dem Stadtderby kann also auf den dritten Platz vorstoßen, der zur direkten Qualifikation der Königsklasse führt.

Lange Historie des Manchester Derbys

Bereits 1894 kam es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Damals gewann Newton Heath, wie United bis 1902 hieß, vor 14.000 Zuschauern mit 5:2. Seitdem gab es wettbewerbsübergreifend 173 Duelle, wovon United 72 und City 50 gewannen und 51 Partien unentschieden endeten. Dass nun ausgerechnet die ewigen Trainerrivalen José Mourinho und Pep Guardiola vor den jeweiligen Trainerbänken stehen gibt dem Derby eine neue Facette. Und für beide Trainer, die eigentlich angetreten sind die Meisterschaft zu gewinnen, geht es um einiges.

City gilt als Favorit

Nach der bitteren Niederlage im FA-Cup-Halbfinale gegen Arsenal London, steht fest, dass Pep Guardiola seine erste Saison in England ohne Titel beenden wird. Dennoch sehen die Buchmacher seine Mannschaft im Derby als Favoriten. Beispielsweise liegt bei bwin die Quote auf einen Sieg der Blues bei 1,85, bei einem Sieg der Reds dagegen bei 4,2. Dies liegt  wohl an der Bilanz zwischen den beiden Mannschaften: Von den letzten 10 Spielen hat Manchester United 6 verloren und lediglich 3 gewonnen. Dennoch hat Mourinhos Mannschaft im Ligabetrieb seit der 0:4-Klatsche gegen Chelsea im Oktober 2016 nicht mehr verloren. Vielleicht lohnt sich daher auf den Außenseiter zu tippen. Mit dem aktuellen Bonus bei bwin kann man eine Jokerwette platzieren, das heißt, wenn man seine Wette verliert, bekommt man das Geld zurück. Auch wenn ManU seine Statistiken deutlich verbessert hat, kann das Derby aufgrund der Knieverletzung von Ibrahimovic schwierig werden.

 

Bundesliga: Vorschau auf den 29. Spieltag

Die Bundesliga bittet zum Endspurt. Sechs Spieltage sind bis zum Ende der Saison in der Bundesliga noch zu absolvieren. Jede Mannschaft kann noch 18 Punkte einfahren. Und so manches Team, das sich vor dem Abstieg retten oder die internationalen Plätze sichern möchte, braucht noch einige dieser Punkte.

Aufgrund des Feiertags am Freitag beginnt der 29. Spieltag in der Bundesliga am Samstag: Dortmund will auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen, Eintracht Frankfurt liebäugelt weiterhin mit der Europa League: Beide Teams könnten den Sieg im direkten Aufeinandertreffen gut gebrauchen. Das gilt auch in der Partie Mainz gegen Hertha BSC Berlin: Mainz, um dem Abstiegskampf ein wenig zu entkommen; Hertha, um Borussia Dortmund und den Champions-League-Plätzen auf den Fersen zu bleiben.

Abstiegskampf pur

Wolfsburg trifft auf Ingolstadt: Abstiegskampf pur. Setzt Ingolstadt die imposante Siegesserie aus den letzten drei Spielen fort, würde man in der Tabelle an Wolfsburg vorbei ziehen und den direkten Abstiegsplatz zum ersten Mal seit dem 19. Spieltag wieder verlassen. Auch Augsburg kämpft gegen den Abstieg und bekommt es mit den Kölnern zu tun, die noch immer auf die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb hoffen dürfen. Hoffenheim kann gegen Gladbach die Ambitionen auf einen Champions League stärken, ebenso wie Leipzig gegen Freiburg.

Am Sonntag trifft Leverkusen auf Bayern München. Leverkusen kann – wenn es ganz dumm läuft – noch in den Abstiegskampf hineingezogen werden. Gegen die Bayern würde daher zumindest ein Punkt gut tun. In der Tabelle werden die Leverkusener derzeit von Werder Bremen und dem HSV eingerahmt – beide Teams treffen im Nordderby aufeinander. Wer das Spiel gewinnt, hat gute Karten, in diesem Jahr nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Das wünscht sich auch Schalke 04. Nach einer durchwachsenen Saison ist vielleicht sogar noch ein Platz in der Europa League drin. Dafür müssen bei Schlusslicht Darmstadt 98 aber drei Punkte her.

Bayern und der BVB in der Champions League: Vorschau auf das Viertelfinale

Das Viertelfinale in der Champions League steht an. Aus deutscher Sicht macht Borussia Dortmund am Dienstag den Auftakt. Am Mittwoch ist Bayern München dann Gastgeber gegen Real Madrid.

Beide Viertelfinalisten aus der Bundesliga traten am vergangenen Wochenende noch gegeneinander an. Die Bayern ließen gegen die Borussia dabei einen deutlichen Unterschied erkennen und fuhren das Spiel locker mit 4:1 nach Hause.

Gegen den AS Monaco wird Dortmund eine andere Leistung abrufen müssen als noch gegen die Bayern – diese wiederum sollten gegen Real Madrid ähnlich couragiert zu Werke gehen wie gegen die Borussia, um die Chance auf den Einzug ins Halbfinale der Champions League zu sichern.

Borussia Dortmund – AS Monaco

Borussia Dortmund gegen AS Monaco. Nachdem die Borussia eine furiose Hinrunde in der Königsklasse gespielt hat und in der Gruppenphase sogar Real Madrid hinter sich ließ, ist den Schwarz-Gelben auch gegen Monaco das Weiterkommen zuzutrauen. Vor den Franzosen müssen sie aber auf der Hut sein – der aktuelle Spitzenreiter der französischen Liga ist vor allem in der Offensive stark. In der aktuellen Spielzeit erzielte Monaco in 31 Spielen insgesamt 88 Tore. Offensive, das kann der BvB auch: Um das Weiterkommen zu sichern, braucht es dazu aber sicherlich einen Angriff um Aubameyang in Bestform – vielleicht bekommt er auch Unterstützung von Marco Reus, der zuletzt nach mehrwöchiger Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurück gekehrt ist.

FC Bayern – Real Madrid

Bayern München gegen Real Madrid. Seit der Winterpause zeigte Bayern München wettbewerbsübergreifend in mehreren Partien die aktuelle Klasse. Trotz des vergleichsweise hohen Alters von Spielern wie Lahm, Alsonso, Ribery und Robben, dominieren die Münchener in der Bundesliga in vielen Spielen. Diese starke Form wird es gegen den Titelverteidiger Real Madrid in beiden Viertelfinal-Spielen geben müssen, um dann das Halbfinale zu erreichen. Immerhin ist Manuel Neuer nach seiner Fuß-OP Ende März wieder im Training und kann eventuell auch gegen Madrid schon wieder zwischen den Pfosten stehen. Ob Stürmer-Star Lewandowski seine Schulterverletzung schnell genug auskurieren wird, bleibt noch abzuwarten.

Champions League 2016/17: Vorschau auf die Viertelfinal-Hinspiele

Acht Mannschaften sind noch in der Königsklasse vertreten. Neben den beiden Bundesligisten Bayern München und Borussia Dortmund sind noch der AS Monaco, Juventus Turin, der FC Barcelona, Real Madrid, Atletico Madrid und Leicester City mit von der Partie.

Am Dienstag startet das Viertelfinale in der Champions League und die Partien lauten Borussia Dortmund gegen AS Monaco sowie Juventus Turin gegen FC Barcelona. Borussia Dortmund sicherte sich den Einzug in das Viertelfinale durch einen beeindruckenden 4:0 Sieg gegen Benfica Lissabon, nachdem das Hinspiel mit 0:1 verloren wurde. Doch auch der AS Monaco wusste zu beeindrucken: Nach einer 3:5 Niederlage bei Manchester City konnten die leicht favorisierten Engländer mit 3:1 nach Hause geschickt werden. Juventus Turin ließ im Achtelfinale gegen den FC Porto nichts anbrennen, während der FC Barcelona nach der 0:4 Niederlage im Hinspiel in Paris im Rückspiel mit einem furiosen 6:1 den Einzug in das Viertelfinale sicherte.

Am Mittwoch trifft Bayern München auf Real Madrid und Atletico Madrid ist Gastgeber gegen Leicester City. Sowohl die Bayern als auch Real zeigten ihren Gegnern im Achtelfinale die Grenzen auf: Bayern war zweimal mt 5:1 Sieger gegen den FC Arsenal, Real Madrid gewann gegen den SSC Neapel zweimal mit 3:1 – auch wenn es in der Königsklasse insgesamt immer eng zugeht: Mit Bayern und Real treffen zwei der größeren Titelaspiranten schon im Viertelfinale aufeinander.

In der Vorrunde konnte Atletico Madrid gegen Bayern München bereits gewinnen. Nun trifft Atletico auf den amtierenden englischen Meister. Während Atletico das Viertelfinale souverän gegen Bayer Leverkusen erreichte, brauchte Leicester City gegen Sevilla durchaus Glück, um sich für die Runde der letzten acht zu qualifizieren.

Die Rückspiele werden jeweils in der nächsten Woche ausgetragen. Die Teams, die in dieser Woche am Dienstag ran müssen, spielen dann am Mittwoch – und umgekehrt.

Derby-Zeit im Ruhrgebiet

Es ist mal wieder so weit: Königsblau gegen Schwarz-Gelb. Herne-West gegen Lüdenscheid-Nord. Schalke gegen Dortmund. Während es für Dortmund darum geht, den Champions-League-Platz zu behaupten, hofft Schalke doch noch die verkorkste Saison retten zu können.

Zwischen Triumphmarsch und Spießroutenlauf liegt oftmals nur ein später Siegtreffer. Das werden am Montag nach dem Derbywochenende wieder zahlreiche arbeitende Menschen im Ruhrgebiet erfahren, denn nichts sorgt für so viel Büro-Trash-Talk im Westen des Landes wie das deutsche Derby schlechthin. Nach dem torlosen Remis im Hinspiel hoffen die Schalker der bislang unglücklichen Saison noch eine positive Wendung zu geben: Ein Sieg würde die Gelsenkirchener den direkten Vergleich über die Saison gewinnen und wieder an den europäischen Wettbewerb heranrücken lassen. Der BVB könnte hingegen den Champions League-Platz zementieren.

Dortmund laut Buchmachern Favorit auf Schalke

Schalke befindet sich nach zwei Siegen im Aufwind. Allerdings auch nicht zum ersten Mal in dieser Saison und anschließend folgte bislang immer wieder ein Einbruch. Wenn es nach Königsblau geht, darf dieser Einbruch dieses Mal gerne ausbleiben. Das Derby kann ein Knackpunkt sein, ob es doch noch nach oben geht, oder die erste Saison unter Markus Weinzierl im grauen Mittelmaß ausklingt. In Anbetracht der bislang gezeigten Leistungen geht Schalke als Außenseiter in die Partie. Denn auch wenn Dortmund ebenso mit schwankenden Leistungen zu kämpfen hatte, fand dies bislang auf einem deutlich höheren Niveau statt, und gerade in wichtigen Partien konnten sie ihre Leistung abrufen. Diese Gemengelage bewerten auch die Buchmacher mit eindeutigen Quoten: Für einen Heimsieg auf Schalke bekommt man z. B. bei bwin eine Quote von 3.7, für einen schwarz-gelben Auswärtssieg hingegen von 1.95. Beides sind interessante Optionen: Für Dortmund spricht, dass sie seit vier Derbyspielen ungeschlagen sind und nur eins der letzten sieben Aufeinandertreffen verloren. Für Schalke die zuletzt aufsteigende Form und dass sie seit fünf Pflichtheimspielen ungeschlagen sind. Wer dennoch einen Favoriten hat, kann noch zusätzlich von einer aktuell laufenden Bonusaktion profitieren, bei der man bei der ersten Wette das Geld – sollte man die Wette verlieren – zurückbekommt.

Weigl wieder fit, Coke auf gutem Weg

Mit von der Partie dürfte Julian Weigl sein, der nach seiner schmerzhaften Oberschenkelblessur aus dem Länderspiel gegen England wieder ins Training eingestiegen ist. Ein Ausfall des jungen Strategen käme Thomas Tuchel sicher ungelegen. Ob André Schürrle nach seinem starken Auftritt im Nationaltrikot eine Chance von Anfang an bekommt ist dagegen genauso fraglich wie ein Auftritt des Schalker Rechtsverteidigers Coke. Der vor der Saison als wichtige Stütze verpflichtete Spanier feierte ein überzeugendes Testspiel-Comeback. Ob es bereits für intensiven Derby-Fußball reicht obliegt Trainer Markus Weinzierl zu beurteilen. Ein wichtiger Stabilisator wäre er mit Sicherheit. Und das ist gegen die starke Dortmunder Offensive auch nötig, damit die Königsblauen Fans am Montag mit Freude zur Arbeit gehen können.