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Champions League: Rückblick auf die Achtelfinal-Hinspiele (Teil 1)

Was für ein Paukenschlag: Da reisen Messi, Neymar und Co. mit dem FC Barcelona nach Paris und werden dort von Di María, Draxler und den Mannschaftskameraden von Paris St. Germain mit 4:0 auseinander genommen. Die Höhe und die Klarheit des Sieges von Paris war einer der Höhepunkte im Achtelfinale der Champions League. Nicht minder deutlich: Der 5:1-Sieg von Bayern München gegen Arsenal.

Alle Ergebnisse auf einen Blick:

Benfica Lissabon 1:0 Borussia Dortmund
Paris SG 4:0 FC Barcelona
FC Bayern 5:1 FC Arsenal
Real Madrid 3:1 SSC Neapel

In dieser Woche wurde die erste Hälfte der Hinrunden-Partien des Achtelfinals in der Champions League 2016/17 gespielt. Neben der Partie Paris gegen Barcelona trafen am Dienstag noch Borussia Dortmund und Benfica Lissabon aufeinander. Am Mittwoch waren dann noch Bayern München gegen Arsenal und Real Madrid gegen Neapel am Start.

Borussia Dortmund musste beim Gastspiel gegen Benfica Lissabon die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb hinnehmen. Dumm aus deutscher Sicht: Dortmund ließ zahlreiche Chancen ungenutzt und verschoss einen Elfmeter, während Lissabon die einzige wirkliche Torchance gleich zum Siegtreffer nutzte. Besser machte es da schon Bayern München. Bis zur Halbzeit konnte Gegner Arsenal die Partie noch offen gestalten, so dass es zur Halbzeit 1:1 stand. Am Ende wurde Arsenal aber eindrucksvoll und ohne jede Chance mit 5:1 nach Hause geschickt.

In der Partie Real Madrid gegen den SSC Neapel stand es zur Halbzeit ebenfalls 1:1, nachdem Neapel sogar in Führung gegangen war. Der Titelverteidiger konnte das Spiel am Ende – auch durch ein Tor vom deutschen Nationalspieler Toni Kroos – mit 3:1 gewinnen.

Termine Achtelfinal-Hinspiele (Teil 2)

Die Partien der Rückrunde finden in drei Wochen statt. In der kommenden Woche kommt es zunächst zur zweiten Hälfte der Hinrunden-Partien des Achtelfinals. Aus deutscher Sicht ist dann noch Bayer Leverkusen gegen Atlético Madrid am Start. Außerdem spielen noch Manchester City gegen Monaco, Porto gegen Juventus Turin und Sevilla gegen Leicester City.

Dienstag, 21. Februar

Bayer Leverkusen – Atlético Madrid (20:45 Uhr)
Manchester City – AS Monaco (20:45 Uhr)

Mittwoch, 22. Februar

FC Porto – Juventus (20:45 Uhr)
FC Sevilla – Leicester City (20:45 Uhr)

Champions League: BVB verliert 0:1 gegen Benfica Lissabon

Champions League
Foto: © (Mick Baker)rooster / CC BY-ND 2.0 / via Flickr

Borussia Dortmund ist mit einer Niederlage in das neue Champions League-Jahr gestartet. Der BVB musste sich im Achtelfinal-Hinspiel mit 0:1 gegen Benfica Lissabon geschlagen geben und steht kurz vor dem Aus in der Königsklasse.

Das Formtief von Borussia Dortmund hält weiterhin an, nach der 1:2-Niederlage gegen Darmstadt 98 am vergangenen Wochenende in der Fußball-Bundesliga musste sich der BVB auch am Dienstagabend in seinem Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League mit 0:1 gegen Benfica Lissabon geschlagen geben.

14:5-Torschüsse und 69:31-Prozent Ballbesitz, rein statistisch betrachtet war Dortmund gestern Abend die klar bessere Mannschaft im Estadio da Luz, am Ende stand das Team von Thomas Tuchel jedoch mit leeren Händen da.

Der BVB übernahm von der ersten Minute an das Heft in die Hand und erspielte sich bereits in der ersten Hälfte zahlreiche gute Chancen. Doch wie so oft in den letzten Spielen, fehlte es den Schwarz-Gelben an der nötigen Konsequenz im Abschluss. Allen voran Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang erwischte keinen guten Tag und hatte mehrmals die Führung für den BVB auf dem Fuß. Zu allem Überfluss musste Tuchel in dem wichtigen CL-Spiel verletzungsbedingt erneut auf Offensivspieler Mario Götze verzichten. Die Champions-League-Quoten des BVB wären mit Götze sicherlich besser gewesen.

https://www.youtube.com/watch?v=EoJEEGnSelA

Mitroglou präsentierte sich eiskalt – Aubameyang scheitert an Ederson

Nach einer torlosen ersten Hälfte erwischten die Gastgeber einen besseren Start in den zweiten Spielabschnitt. Nach einer Ecke in der 48. Minute orientierte sich Benfica Stürmer Kostas Mitroglou am schnellsten im BVB-Strafraum und brachte die Portugiesen mit ihrem ersten gefährlichen Torschuss vollkommen überraschend mit 1:0 in Führung. Für den Griechen, der in seiner Jugend unter anderem für den MSV Duisburg und Borussia Mönchengladbach gespielt hat, war es das erste Tor in der laufenden Champions League-Saison.

Der BVB zeigte sich nur kurz von dem Gegentor geschockt und drängte kurze Zeit später direkt auf den Ausgleich. In der 58. Minute hatten die Dortmunder die größte Chance, diesen zu erzielen, als Schiedsrichter Nicola Rizzoli nach einem Handspiel von Fejsa auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch Pierre-Emerick Aubameyang zog im Duell mit Benfica-Torhüter Ederson den Kürzeren und scheiterte vom Punkt.

Ederson präsentierte sich auch im weiteren Verlauf der Partie als bester Spieler auf Seiten des Gastgebers. Der Torhüter rettete seiner Mannschaft mit zahlreichen Paraden am Ende den knappen und etwas glücklichen 1:0-Heimerfolg.

Dortmund muss im Rückspiel Geschichte schreiben

Der BVB präsentiert sich auswärts zurzeit alles andere als in Topform. In den letzten 13 Pflichtspielen kassierte man mindestens ein Tor auf fremden Plätzen. Auch mit Blick auf die Geschichte dürfte die Stimmung bei den BVB-Fans alles andere als steigen, denn Dortmund hat in seiner Champions League-Historie bisher noch nie den Sprung in die nächste Runde geschafft, wenn das Hinspiel verloren ging. Somit muss das Team von Thomas Tuchel beim Rückspiel am 8. März ein historisches Spiel im Signal Iduna-Park absolvieren, um sich doch noch für die Runde der letzten Acht zu qualifizieren. Sollte man jedoch erneut so kläglich mit den eigenen Torchancen umgehen, wird dies ein sehr schwieriges Unterfangen.

Champions League: Dieses Team gewinnt laut UEFA-Prognose den Titel

Wer gewinnt die Champions League?
Wer gewinnt die Champions League? (Foto: © Kieran Clarke / CC BY 2.0 / via Flickr)

Die UEFA hat auf ihrer Website die Statistiken der vergangenen Champions-League-Saisons analysiert und anhand der Ergebnisse den Sieger 2016/17 prognostiziert. Bereits vor zwölf Monaten hatte sie Real Madrid als zukünftigen Gewinner korrekt vorhergesagt. Gelingt das erneut?

In diesem Beitrag gehen wir auf die einzelnen von der UEFA berücksichtigten Statistiken und Kriterien ein und erläutern, auf wen sie zutreffen bzw. wer sich gemäß der Prognose vom Traum des Titels bereits verabschieden kann.

Zunächst werfen wir nochmal einen Blick auf die 16 Teams, die aktuell noch – im Achtelfinale – dabei sein:

Real Madrid, SSC Neapel, FC Sevilla, Leicester City, FC Bayern München, FC Arsenal, Paris Saint-Germain, Benfica, Manchester City, Bayer Leverkusen, FC Porto, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

Und nun zu den Kriterien, die der zukünftige Champions-League-Sieger laut UEFA erfüllen sollte:

1. Er sollte sich als Gruppensieger für das Achtelfinale qualifiziert haben

Zehn der letzten elf Champions-League-Sieger waren Gruppensieger. Lediglich Inter Mailand gewann in der Saison 2009/10 als Gruppenzweiter den Henkelpott.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

Real Madrid, SSC Neapel, FC Sevilla, Leicester City, FC Bayern München, FC Arsenal, Paris Saint-Germain, Benfica, Manchester City, Bayer Leverkusen, FC Porto, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

2. Er sollte nicht zum ersten Mal im Achtelfinale stehen

Noch nie ist ein Klub in das Endspiel eingezogen, der erstmals die Gruppenphase überstanden hatte und damit zum ersten Mal im Achtelfinale stand. Am nächsten dran war im Jahr 2006 der FC Villarreal, im Halbfinale schieden die Spanier jedoch gegen Arsenal mit insgesamt 0:1 aus.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

SSC Neapel, Leicester CityFC Arsenal, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

3. Er sollte den Titel schon mal gewonnen haben

In der ersten 42 Auflagen der Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister gewannen 21 verschiedene Klubs den Titel. In den folgenden 19 Spielzeiten kam mit dem FC Chelsea nur ein einziger Neuling dazu (in der Saison 2011/12). Schlechte Nachrichten also für all jene Klubs, die noch nie den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb gewinnen konnten.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

SSC NeapelFC Arsenal, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

4. Er sollte nicht mehr als acht Gegentore in der Gruppenphase kassiert haben

Wie die UEFA erläutert, garantiert die beste defensive Bilanz nach der Gruppenphase nicht unbedingt den Titel. Im Gegenteil, noch nie hat das Team, das die beste defensive Bilanz in der Gruppenphase hatte, den Wettbewerb gewonnen (der FC Barcelona (8) zum Beispiel rangierte in der Saison 2008/09 nur auf Platz 18 der Teams mit den wenigsten Gegentoren in der Gruppenphase). Auf der anderen Seite hat noch nie ein Team am Ende die Trophäe geholt, das in der Gruppenphase bereits mehr als acht Gegentore kassiert hatte.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

Juventus, Borussia Dortmund, FC Barcelona.

FC Barcelona 2016
FC Barcelona 2016 (Foto: © Save the Dream / CC BY 2.0 / via Flickr)

Und damit steht Gewinner am 3. Juni in Cardiff fest: es ist der FC Barcelona! Das Team von Luis Enrique ist das einzige, das allen UEFA-Kriterien standhält: es hat hat sich als Gruppensieger und mit nur vier Gegentoren für das Achtelfinale qualifiziert, holte schon fünf Mal den Titel und steht damit auch nicht zum ersten Mal im Achtelfinale.

Stimmt ihr der Prognose der UEFA zu? Wer wir eurer Meinung nach Champions-League-Sieger 2016/17?

BVB – Benfica, Bayer – Atlético, FC Bayern – Arsenal: Vorschau auf das Champions-League-Achtelfinale 2016/17

Vier deutsche Mannschaften sind in dieser Saison in der Champions League an den Start gegangen; drei davon haben es in die Runde der letzten 16 geschafft. Auch wenn es für Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen in der Bundesliga derzeit nicht allzu rund läuft: In der Königsklasse konnten sich die Mannschaften behaupten und hoffen nun auf das Erreichen des Viertelfinals.

Die Spieltermine der deutschen Teams

Der BVB spielt am 14. Februar in Lissabon, das Rückspiel in Dortmund steigt am 8. März. Der FC Bayern tritt am 15. Februar zu Hause in der Allianz Arena an (Rückspiel am 7. März). Bayer Leverkusen empfängt am 21. Februar Atlético de Madrid, bevor es in Madrid am 15. März zum Rückspiel kommt.

Borussia Dortmund (vs. Benfica)

Borussia Dortmund konnte die Gruppenphase als Erster beenden. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Gruppengegner u. a. Real Madrid war. Dem Titelverteidiger konnte zwei Mal ein Unentschieden abgerungen werden. Nun geht es im Achtelfinale gegen Benfica Lissabon. Grundsätzlich ist das durchaus eine lösbare Aufgabe für die Borussen; dazu müssen sie aber eine andere Leistung abrufen als zuletzt in der Bundesliga.

Spieltermine:

  • Di, 14. Februar: Benfica Lissabon – Borussia Dortmund
  • Mi, 8. März: Borussia Dortmund – Benfica Lissabon

Bayer Leverkusen (vs Atlético Madrid)

Wie Dortmund ist auch Bayer Leverkusen noch ohne Niederlage im laufenden Wettbewerb. Allerdings erreichte die Werkself auch nur zwei Siege bei vier Unentschieden. Im Achtelfinale bekommt es Bayer mit Atlético Madrid zu tun. Die Madrilenen standen in der vergangenen Saison im Finale der Champions League, haben in der Vorrunde Bayern München schlagen können und werden Bayer das Erreichen des Viertelfinals dementsprechend schwer machen.

Spieltermine:

  • Di, 21. Februar: Bayer Leverkusen – Atlético Madrid
  • Mi, 15. März: Atlético Madrid – Bayer Leverkusen

FC Bayern (vs FC Arsenal)

Bayern München ließ zuletzt den Glanz in der Bundesliga vermissen und hatte auch mit Irritationen rund um das Karriereende von Philipp Lahm zu kämpfen. Inwiefern der Rekordmeister damit gegen Arsenal gut aufgestellt ist, darf noch abgewartet werden. Gegen die Engländer kommt es zum wiederholten Mal zum Aufeinandertreffen in der Champions League – in der vergangenen Saison gab es eine empfindliche Niederlage für die Münchener im eigenen Stadion. Das sollte man nun im Achtelfinale der Königsklasse verhindern, will man die Runde der letzten Acht erreichen.

Spieltermine:

  • Mi, 15. Februar: FC Bayern – FC Arsenal
  • Di, 7. März: FC Arsenal – FC Bayern

Champions League 2016/17: Vorschau auf das Achtelfinale

Endlich wieder Champions League! In dieser und in der kommenden Woche (Hinspiele) sowie in der zweiten und dritten Märzwoche treten die 16 verbleibenden Mannschaften aus dem Wettbewerb im Achtelfinale an. Ab sofort gilt die K.o.-Runde und es sind neben drei Bundesligisten noch vier Vertreter aus Spanien, drei aus England, zwei aus Italien, Portugal und Frankreich am Start.

14./15. Februar und 7./8. März

Benfica Lissabon hat die Vorrunde als zweiter der Gruppe B beendet und trifft auf Borussia Dortmund. So schwer sich die Borussen derzeit in der Bundesliga tun: In der Champions League sind sie noch ohne Niederlage in der Saison und haben in der Vorrunde auch Real Madrid in der Tabelle hinter sich gelassen. Die Madrilenen – Titelverteidiger im Wettbewerb – empfangen mit dem SSC Neapel den ersten aus Gruppe B der Vorrunde.

Ein großes Spiel darf bereits beim Aufeinandertreffen von Paris Saint-Germain, u. a. mit dem deutschen Nationalspieler Julian Draxler, trifft auf den FC Barcelona. Ebenso spannend und hochwertig darf auch die Partie zwischen Bayern München und Arsenal erwartet werden – allerdings sind die Bayern aktuell nicht in Spitzenform und dürfte gegen die Engländer – u. a. mit Nationalspieler Mesut Özil – vor eine echte Belastungsprobe gestellt werden.

21./22. Februar und 14./15. März

Manchester City hat die Vorrunde als Zweiter der Gruppe C, u. a. vor Borussia Mönchengladbach, beendet und trifft mit dem AS Monaco auf den Ersten der Gruppe E. Monaco hatte sich erst in der Qualifikation die Teilnahme an der Champions League gesichert. Das gilt auch für den FC Porto – die Portugiesen treffen auf Juventus Turin. Die “alte Dame” ist noch ohne Niederlage im aktuellen Wettbewerb.

Das gilt auch für Bayer Leverkusen. Mit nur zwei Siegen und vier Unentschieden sicherte sich Bayer den zweiten Platz der Vorrunde und trifft nun auf Atlético Madrid. Der FC Sevilla hat die Vorrunde als Gruppenzweiter beendet und trifft im Achtelfinale der Königsklasse auf Leicester City, den Ersten der Gruppe G.

Das Achtelfinale in der Übersicht:

Anstoßzeit: 20:45 Uhr

Hinspiele

Dienstag, 14. Februar

Benfica Lissabon – Borussia Dortmund
Paris Saint-Germain – FC Barcelona

Mittwoch, 15. Februar

FC Bayern – FC Arsenal
Real Madrid – SSC Neapel

Dienstag, 21. Februar

Bayer Leverkusen – Atletico Madrid
Manchester City – AS Monaco

Mittwoch, 22. Februar

FC Porto – Juventus
FC Sevilla – Leicester City

Rückspiele:

Dienstag, 7. März

FC Arsenal – FC Bayern
SSC Neapel – Real Madrid

Mittwoch, 8. März

Borussia Dortmund – Benfica Lissabon
FC Barcelona – Paris Saint-Germain

Dienstag, 14. März

Juventus – FC Porto
Leicester City – FC Sevilla

Mittwoch, 15. März

Atlético Madrid – Bayer Leverkusen
AS Monaco – Manchester City

Ist Kevin Möhwalds (ungewollte) Torvorlage die beste der Saison?

Beim 2:3-Sieg des 1. FC Nürnberg im Zweitligaspiel über Heidenheim am vergangenen Wochenende gelang Kevin Möhwald wohl die beste und gleichzeitig ungewollte Torvorlage der Saison. Der Nürnberger bekam in der Nähe vom Fünfmeterraum den Ball zugespielt und zog direkt ab, doch erwischte den Ball so miserabel, dass dieser sich zur Überraschung aller Beteiligten zu einer glänzenden Vorlage auf Abdelhamid Sabiri verwandelte. Dieser brauchte nur noch den Kopf hinhalten.

Für uns sicher die Vorlage des Spieltags:

https://www.youtube.com/watch?v=xhS484lcp0w

DFB-Pokal 2016/17: Vorschau auf das Achtelfinale

16 Mannschaften sind noch im DFB Pokal vertreten. Wer den Pokal gewinnen möchte, muss noch drei Mal gewinnen. Am Dienstag und am Mittwoch werden die Partien ausgetragen und das Teilnehmerfeld wird halbiert.

Insgesamt sind derzeit noch neun Bundesligisten, fünf Zweitligisten sowie der Drittligist Sportfreunde Lotte und der Regionalligist Astoria Walldorf im Wettbewerb vertreten. Lotte und Walldorf treffen auf Bielefeld und auf 1860 München und damit auf Teams aus dem Tabellenkeller der zweiten Liga. Mit ein wenig Glück haben die Amateur-Mannschaften also durchaus Chancen, die Runde der letzten Acht zu erreichen.

Zum Aufeinandertreffen zwischen zwei Bundesligisten kommt es am Dienstag zwischen Hamburg und Köln sowie zwischen Bayern München und dem VfL Wolfsburg. Am Mittwoch empfängt Borussia Dortmund die Hertha BSC. Am Dienstag wird das Spiel Bayern gegen Wolfsburg, am Mittwoch das Spiel Dortmund gegen Hertha live im Free TV gezeigt.

Das DFB-Pokalachtelfinale im Überblick

Dienstag, 7. Februar 2017, 18:30 Uhr

Hamburger SV – 1. FC Köln
FC-Astoria Walldorf – Arminia Bielefeld

Dienstag, 7. Februar 2017, 20:45 Uhr

FC Bayern München – VfL Wolfsburg
SpVgg Greuther Fürth – Borussia Mönchengladbach

Mittwoch, 8. Februar 2017, 18:30 Uhr

Sportfreunde Lotte – TSV 1860 München
SV Sandhausen – FC Schalke 04

Mittwoch, 8. Februar 2017, 20:45 Uhr

Borussia Dortmund – Hertha BSC
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt

Neu: Hawk-Eye und vierte Einwechslung

Neu: In den drei direkten Aufeinandertreffen von Bundesligisten wird die neue Torlinientechnologie Hawk-Eye eingesetzt. Neu ist ebenfalls, dass bei einem Spiel, das in die Verlängerung geht, eine vierte Einwechslung möglich ist.

Weitere Termine

Das Viertelfinale im DFB-Pokal wird schon in wenigen Wochen am 28. Februar und am 1. März ausgetragen, das Halbfinale ist auf den 25./26. April angesetzt und das Finale findet am 27. Mai traditionsgemäß im Olympiastadion in Berlin statt.

Die kommenden Termine in der Übersicht:

Viertelfinale: 28. Februar/1. März 2017

Halbfinale: 25./26. April 2017

Finale: 27. Mai 2017 (live in der ARD und bei Sky) in Berlin

Video: Das wohl dümmste Eigentor des Jahres 2017

Zwar befinden wir uns erst im Januar und das Jahr 2017 ist noch lang, doch das folgende Eigentor dürfte jetzt schon ein heißer Kandidat auf den Titel in der FAIL-Kategorie „dümmstes Eigentor des Jahres 2017“ sein – wenn nicht sogar in der Kategorie „dümmstes Eigentor aller Zeiten“…

Zugetragen hat sich die Szene in der Türkei, genauer gesagt in einem Spiel der zweiten Mannschaft von Büyüksehir Gaziantepspor. Beteiligte: der Torwart und sein Mitspieler.

Aber, seht selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=NnLW1oQkbzA

Verratti versucht Rückpassregel zu umgehen.. und sieht die gelbe Karte!

Marco Verratti hat beim 0:2-Sieg von Paris Saint-Germain in Nantes (Doppelpack von Edinson Cavani) für die kuriose Szene des Spiels gesorgt.

In der 30. Minute führte Verratti ein paar Meter vor seinem eigenen Sechzehner den Ball am Fuß und wollte diesen seinem Torwart Kevin Trapp zuspielen. Doch clever wie er ist und wissend, dass aufgrund der Rückpassregel Trapp den Ball dann nicht hätte mit den Händen berühren dürfen, legte sich der 24-Jährige kurzerhand auf den Boden und passte den Ball mit dem Kopf zu Trapp, welcher den Ball schließlich in die Hände nahm.

Rückpassregel schließt denkbare Umgehungsmöglichkeiten aus

Der Schiedsrichter der Partie, Johann Hannel, zeigte dem Italiener jedoch wegen unsportlichen Verhaltens die gelbe Karte. Und das auch völlig zurecht, denn die Rückpassregel schließt denkbare Umgehungsmöglichkeiten aus:

„Wird der Ball nach Auffassung des Schiedsrichters mit der Absicht zum Torwart gespielt, die Regel zu umgehen, so hat dieser bereits den Versuch zu ahnden, unabhängig davon, ob es tatsächlich zu einem Handkontakt des Torwarts kommt.“

Neben der gelben Karte erhielt Nantes übrigens auch noch einen indirekten Freistoß.

RB Leipzig steht vor drei wegweisenden Spielen

Wer hätte das vor der Saison gedacht: Wenn am Samstag RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt spielt, dann handelt es sich hierbei um das Spitzenspiel an diesem Spieltag. Immerhin trifft der Zweite der Tabelle auf den Vierten der Tabelle.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie Leipzig das letzte Bundesligaspiel 2016 weggesteckt haben. Da spielte man gegen Bayern München und bekam klar die Grenzen aufgezeigt. Die Bayern gewannen auf beeindruckende Weise mit 3:0.

Bei Leipzig ist man sich sicher, dass diese Niederlage nicht dazu führt, dass das Selbstbewusstsein angekratzt ist. Man fühlt sich eher noch hungriger, da man gespürt habe, was alles noch fehle, um wirklich vorne mitzuspielen. Und man nimmt dem Aufsteiger Leipzig durchaus ab, dass er sehr gewillt ist, die Lücken zu schließen, die man noch im Dezember so schmerzhaft aufgezeigt bekam. Auch mit dem vorhergesagten Einbruch scheint man bei RB gut umgehen zu können. Immerhin wurde der auch schon nach fünf und nach zehn Spieltagen voraus gesagt.

Frankfurt, Hoffenheim und BVB

Eintracht Frankfurt kommt als Gegner und Gradmesser vermutlich genau richtig. Treten die Frankfurter gegen Leipzig so stark an, wie sie in der gesamten Hinrunde angetreten sind, dann wird das für Leipzig kein Spaziergang. An den darauf folgenden Spieltagen warten mit Hoffenheim und Borussia Dortmund zudem noch der derzeit Fünfte und Sechste der Liga – ebenfalls keine leichten Gegner. Sind die Leipziger in diesen Spielen erfolgreich, dann wissen sie aber auch, dass sie weiterhin der Bayern-Jäger Nummer eins in der Liga sein können – unabhängig davon, wie das direkte Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister endete.

Die kommenden drei Bundesligapartien von RB Leipzig:

17. Spieltag (21.01.2017, 18:30): RB Leipzig – Eintracht Frankfurt
18. Spieltag (28.01.2017, 15:30): RB Leipzig – 1899 Hoffenheim
19. Spieltag (04.02.2017, 18:30): Borussia Dortmund – RB Leipzig