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Vier Monate vor Vertragsende: Ronaldinho verlässt Atlético Mineiro

Nach etwas mehr als zwei Jahren – und vier Monate früher als vertraglich vereinbar – hat Ronaldinho seine Etappe bei Atlético Mineiro für beendet erklärt. Sein Bruder und Manager, Roberto de Assis, und der Präsident des brasilianischen Klubs, Alexandre Kalil, einigten sich am gestrigen Montag bei einem Treffen auf eine Aufhebung des Vertrages des 34-jährigen. De Assis bestätigte nach dem Treffen, dass Ronaldinho weiterspielen werde, nannte aber keinen Verein: „Er wird bis zu seinem 42. Lebensjahr spielen. Seine Zukunft wird am Mittwoch bekannt werden“.

Der Trainer von Mineiro, Levir Culpi, zu dem Ronaldinho kein besonders enges Verhältnis hatte, gab in einem Interview zu, dass er nicht mehr mit der Nummer ’10‘ rechne: „Nein, ich zähle nicht mehr auf Ronaldinho. Man hat mir gesagt, dass er bereits einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet habe. Seine Etappe ist leider zu Ende gegangen. Er war ein Idol für uns, aber die Gruppe wird auch ohne ihn vorwärts kommen“, so Culpi. Der Spieler selbst hatte in der vergangenen Woche nach dem Gewinn der Recopa Sudamericana eine geheimnisvolle Botschaft veröffentlicht, die als Abschied gedeutet werden konnte: „Diese Partnerschaft hat funktioniert. Galo wird immer in meinem Herzen bleiben“.

Argentinien, MLS oder Europa?

Zu welchem Klub Ronaldinho wechselt, ist derzeit noch offen, wenngleich er bereits mit einigen Klubs in Verbindung gebracht wird. So sehen ihn einige beim argentinischen Boca Juniors also Nachfolger von Juan Román Riquelme. Im Gespräch sind auch Fluminense sowie die MLS. Euch europäische Klubs sollen Interesse am 34-jährigen ex-Spieler vom FC Barcelona und AC Mailand haben.

Copa Libertadores und Recopa Sudamericana

Unter Ronaldinho gelang Atlético Mineiro erstmals nach 13 Jahren wieder die Qualifikation für die Copa Libertadores, welche anschließend auch zum ersten Mal in der Klub-Geschichte gewonnen werden konnte. Letzte Woche gewann Dinho seinen zweiten und letzten Titel mit Mineiro: die Recopa Sudamericana.