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Pokal-Halbfinale: Dortmund – Bayern 3:1

Klopp scheint in dieser Saison Hochs und Tiefs mitmachen zu müssen. Aktuell ist es fast das größte Hoch, das der Trainer genießen kann. Im Spiel gegen die Bayern konnten sich die Dortmunder durchsetzen und das Spiel mit 3:1 beenden. Das lag jedoch nur daran, dass die Bayern in der Verlängerung beim Elfmeterschießen so gut wie gar nicht getroffen haben.

Finale für die Dortmunder

Borussia Dortmund musste in den letzten Wochen und Monaten sehr viel bangen und wusste nicht, ob sie sogar auf der Tabelle ganz unten mit einem Abstiegskampf rechnen mussten. Natürlich ist zu erwähnen, dass Klopp mit seiner Kündigung auch bei einem Sieg beim Pokal-Finale nicht länger beim BVB bleiben wird. Allerdings würde der Sieg ein gutes Karriereende bei Dortmund bedeuten.

Das Spiel

Beim Spiel gegen Dortmund haben sich die Bayern beim Elfmeterschießen sehr verschätzt. Nach 120 Spielminuten stand es 1:1. Danach wurden ganze vier Treffer der Bayern überall hingeschossen, nur nicht ins Tor. Lahm und Alonso rutschten bei ihrem Elfer einfach aus. Bei Dortmund können Gündogan und Kehl die entscheidenden Treffer setzen und somit ihr Team erleichtern. Mehr Treffer sind nicht notwendig, um gegen die Bayern zu siegen. Die Bayern verpassten somit die vierte Final-Teilnahme in Folge. Wie es aussieht, wird am Ende nur die Meisterschale den Bayern als Trophäe bleiben. Wir hoffen allerdings, dass sie mehr Halt auf dem Rasen finden werden, wenn sie gegen Barcelona antreten. Bezüglich des Spiels gegen die Bayern war BVB sehr schwach. Nur 12:5 Torschüsse konnten verzeichnet werden. Innerhalb der 120 Minuten traf Lewandowski für Bayern und als Höhepunkt konnte Schmelzer den Ball im Strafraum mit der Hand spielen, ohne dass der Schiedsrichter pfeift. Wäre hier ein Pfiff angesetzt gewesen, wäre die Entscheidung eindeutig für Guradiola gewesen.

FC Bayern München muss eine Niederlage einstecken

Das Team Deutschlands ist nicht BVB Dortmund, sondern FC Bayern München. Das hatte sich in den meisten Köpfen der Menschen in Deutschland eingeprägt. Jedoch war es eine sehr große Enttäuschung, als die Niederlage von 4:1 erlebt werden musste. Bayern trat nämlich einen Tag zuvor nicht gegen einen internationalen Klub an, sondern gegen Vfl Wolfsburg, der deutlich stärker war.

Der Fall von FC Bayern

Die Augen mussten die meisten Fans bereits schließen, als sie merkten, dass Neuer fast jeden Ball ins Tor fliegen lässt. Jedoch handelt es sich um das Tor, welches FC Bayern eigentlich schützen sollte: Nämlich das eigene Tor. Die Bayern verloren gestern gegen Vfl Wolfsburg zum Rückrundenauftakt. Jedoch ist unser Torwart Neuer froh, dass bereits am Dienstag das Heimspiel ansteht, welches gegen FC Schalke 04 gespielt werden soll.

Löw hatte Unrecht

Die Fans sollten es Löw verzeihen. Er hatte nämlich angenommen, dass das Spiel gegen Wolfsburg bei einem 2:2 enden wird. Allerdings war diese Annahme nicht ganz falsch. In der 45. Minute stand es bereits 2:0 für Wolfsburg. In der 53. Minute fiel dann das 3:0 und am Ende war es 4:1 für Wolfsburg, was eine deutliche Niederlage für alle Bayern-Fans gewesen ist. Irgendwie konnten die Zuschauer es nicht glauben. Vor allem Schweinsteiger und Alonso haben das Spiel komplett vermasselt, wie Scholl bei einem Interview erklärt hat. Der Fehler, dass sie die Mitte geschlossen hatten und immer  auf die beiden Spieler fokussiert wurde, war nicht korrekt. Es gab keine Zeit, um den Ball in Ruhe und konzentriert aufzunehmen. Die Attacke war demnach zu hart für die Bayern, was hoffentlich in den nächsten Spielen keine Ausrede mehr sein sollte. Zumindest konnte Löw noch Worte finden, die eine derartige Niederlage beschreiben: „Das Ergebnis ist verdient, Bayern ist nicht in seinen Rhythmus gekommen. Sie haben es immer wieder versucht, mit langen Bällen hinter die Abwehr zu kommen.“ Zumindest sieht der Trainer der Bayern ein, dass das Ergebnis verdient gewesen war.

FC Bayern verlängert Vertrag mit Sammer, um noch „erfolgreicher“ zu sein

Frohe Botschaft von der Säbener Straße! Wie der FC Bayern vor wenigen Stunden bekanntgab, konnte man den Vertrag mit seinem wichtigsten Mann der letzten Jahre vorzeitig verlängern. Es handelt sich dabei nicht um dem Erfolgsvorstand Matthias Sammer. Ohne Sammer würde der FCB noch lange nicht da stehen, wo sie sich heute schon befinden, heiß es demnach.

„Wir sind froh, uns mit einer Schlüsselfigur wie Matthias Sammer schnell geeinigt zu haben“, berichtet der FCB in einer offiziellen Pressemitteilung. Zuletzt überzeugte Sammer durch verlässliche Arbeiten im Bereich Rasenpflege, Ablage von Spielerverträgen sowie das Bank wärmen an Spieltagen. „Er zählt zu den wichtigsten Personen am Spielfeldrand“, lobt Bayern-Trainer Guardiola. Nun sollte im Verein endlich wieder Ruhe einkehren. Auf die oft kritisierte Überflüssigkeit seiner Personalie antwortete Sammer: „Totaler Quatsch. Ich bin so wichtig wie ein Sandkasten in der Sahara!“

Unterdessen plant die Führungsetage dem Sportvorstand noch eine weitere Verstärkung hinzuzufügen. Durch die zusätzliche Verpflichtung von Rudi Völler möchte man der Abteilung einen extra Motivationsschub verpassen.