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Boateng und Lewandowski streiten beim Training

Die Bayern haben nicht sonderlich viel Freude in den letzten Tagen. Grundsätzlich muss damit gerechnet werden, dass die nicht immer perfekten Spielstände auch an den Launen der Spieler zerren. Es ist darauf zu achten, dass die Emotionen nicht ausarten.

Der Zoff

Die Meisterschaft steht noch immer offen und in der Champions-League sieht es momentan auch nicht sonderlich besser aus. Trotzdem ist es bei den Bayern nicht ruhig. Ganz im Gegenteil: Die Spieler scheinen nicht bei der Sache zu sein. Entspannung sieht besonders an diesem Tag beim Training anders aus. Am 20.05.2015 konnte beim Training erkannt werden, dass nach den drei freien Tagen viel Zoff in der Luft war. Gegen 12 Uhr am Mittag grätscht Boateng gegen Lewandowski. Es sieht wie ein normaler Zweikampf aus. Der Stürmer steht auf und beide geraten aneinander. Das ist wahrscheinlich aus dem Grund ausgewartet, da Lewandowski einige Worte zu Boateng gefeuert hat. Beide Spieler bauen sich voreinander auf und stehen Kopf an Kopf. Die anderen Mitspieler greifen direkt ein. Lahm, Benatia und Rafinha stehen sofort zwischen den Stars. Rafinha nimmt sich Boateng zurseite und zieht ihn von Lewandowski weg. Lahm und Benatia reden hingegen mit dem Polen.

Guardiola greift ein

Natürlich muss auch Guardiola eingreifen und sich um seine Spieler kümmern. Er hat den Zweikampf nämlich gesehen und schickt die beiden Spieler in die Kabine. Erst geht Boateng und mit zehn Meter Abstand folgt auch Lewandowski. Beim Trainingsspiel wird weiterhin acht Minuten weiter gespielt, bis abgepfiffen wurde.

Boateng: Der Streit geht weiter

Es gibt keine Ruhe. Jerome Boateng (26) wird wahrscheinlich nicht so schnell entspannen können. Es handelt sich noch immer um den Rechtsstreit, der zwischen dem Weltmeister Boateng und seinem Ex-Berater Jörg Neubauer herrscht. Am Donnerstag um 10 Uhr wurde vor dem Landgericht Berlin entschieden, dass die gütliche Einigung zwischen den beiden Parteien gescheitert ist.

Die Lage des Falls

Neubauer hatte den Star von Bayern wegen ausstehender Provisionszahlungen verklagt. Es wird ein Zivilverfahren geben, bei dem eine weitere mündliche Verhandlung angestrebt wird. Allerdings kann es auch möglich sein, dass sich beide Parteien außergerichtlich einigen und eine mögliche Summe als Vereinbarung treffen, die gezahlt wird. Ursprünglich wurden von Neubauer ausstehende Zahlungen in Höhe von 750 000 Euro verlangt. Boateng hatte jedoch nur 350 000 Euro von dem geforderten Betrag beglichen. Vor Gericht wird nun um die ausstehenden 400 000 Euro gekämpft. Neubauer hatte am heutigen Tage einen Vergleich von 200 000 Euro angeboten. Jedoch hatte der Spieler nach einigen Minuten Beratungen mit seinen Beratern abgelehnt. Boateng hatte lediglich 100 000 Euro angeboten, die allerdings von Neubauer nicht angenommen wurden. Eine weitere Zahlung von 25 000 Euro für gemeinnützige Zwecke konnten den Ex-Berater ebenso nicht begeistern.

Keine Kommunikation möglich

Neubauer war seit der HSV-Zeit der Berater von Boateng, bis im Jahr 2013 das Verhältnis beendet wurde. Unter anderem hatte der Manager den Wechsel zu ManCity im Jahr 2010 und  zu Bayern betreut. Bei dem heutigen Gerichtstermin waren jedoch weder Boateng noch der Ex-Manager anwesend. Sie wurden durch ihre Anwälte vertreten.