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Konsequenzen für Heinz Müller

Der Ex-Torwart Heinz Müller (36) muss zukünftig mit Konsequenzen rechnen, die ihm vielleicht weniger lieb sein dürften. Der Torwart reichte wegen seines Vertragsendes 2014 bei Mainz 05 Klage ein und wollte damit erreichen, dass er in dem Rechtsstreit gewinnt.

Das Urteil

Die Richterin sagte in ihrem Urteil, dass es bisher zu diesem Thema noch keine höchstrichterlich bindende Entscheidung gibt. Somit sei das Urteil vorerst „erstinstanzlich“. Lippa sagte zu der Bild-Zeitung: „Mir war durchaus bewusst, dass dieses Urteil für Aufsehen sorgen würde und auch, dass es weitreichende Konsequenzen haben kann. Ich verstehe auch, dass es jetzt überall diskutiert wird, und es die unterschiedlichsten Auffassungen darüber gibt. Wir sind aber ein Gericht, ich musste nach Recht und Gesetz entscheiden! Für Spitzensportler dürfen keine anderen Maßstäbe gelten, als für andere Arbeitnehmer.“ Die Gegenseite hatte natürlich eingewendet, dass ein anderer Richter anders über diesen Fall entschieden hätte. Dazu sagte die Richterin: „Es gab in Nürnberg einen ähnlichen Fall, da galt aber noch alte Rechtssprechung – das TzBfG (Teilzeit-Befristungs-Gesetz; d. Red.) in heutiger Form gibt‘s erst seit 2001.“

Weitere Entscheidungen wären identisch

Zusätzlich konnte die Richterin zu dem Fall sagen, dass sie von ihrer Entscheidung überzeugt sei und dass auch in einer weiteren Prüfung sicher sein würde, dass kein anderes Urteil gefällt werden könne. Schließlich basiere das Urteil auf europarechtlichen Vorgaben, an die man sich halten muss. Es kann noch einige Wochen dauern, bis das Urteil den beiden Streit-Parteien zugeschickt wird. Dann kann Mainz jedoch innerhalb eines Monats vor dem Landesarbeitsgericht Einspruch einlegen. Der 05-Mainz Präsident Harlad Strutz hat angekündigt, dass er den Rechtsweg maximal ausschöpfen wird und mehrere Instanzen einbeziehen will.

Urteil gegen Carlos Alberto

Es ist amtlich: Der Ex-Werder Spieler Carlos Alberto darf sich nicht mehr seiner Frau nähern. Den brasilianischen Medien zufolge hatte der Ex-Werder seiner Frau im Dezember ins Gesicht geschlagen und hatte ihre Rippe verletzt. Außerdem hatte er ihr Auto demoliert.

Die Entscheidung

Ein Gericht hatte nun entschieden, dass er aus dem gemeinsamen Haus in Rio de Janeiro ausziehen muss. Außerdem darf er sich seiner Frau nicht mehr auf weniger als 100 Meter nähern. Jeglicher Kontakt wird verboten und die beiden gemeinsamen Kinder wird er mindestens 90 Tage nicht sehen dürfen. Alberto ist noch bekannt als der größte Transfer-Flop der Geschichte. Er wurde für 8,5 Millionen Euro im Sommer 2007 nach Bremen geholt. Aus der finanziellen Sicht stellt das kein Problem dar. Allerdings hatte er nur fünf Einsätze für Werder, was deutlich mager war. Die Bilanz konnte jedoch nur aufgrund seines Verhaltens erhalten werden, da er sich nicht vorbildlich verhalten hatte.

Weitere Probleme

Natürlich gab es weitere Probleme, die mit Alberto gekommen sind. Er musste sich den Gerüchten um Steuerhinterziehung hingeben, hatte ein Kreislaufkollaps, schlechte Blutwerte und konnte nur durch seine häufigen Disco-Besuche auffallen. Beim Training kam es sogar zu einer Schlägerei mit Boubacar Sanogo. Aktuell ist Alberto vereinslos und wird wahrscheinlich in der nächsten Zeit nicht so einfach einen Club finden, bei dem er sich erneut austoben kann. Die Werder werden sich nur noch still im Kämmerlein an den Spieler erinnern wollen, der mehr Ärger als Fortschritt in das Team gebracht hatte.

Boateng: Der Streit geht weiter

Es gibt keine Ruhe. Jerome Boateng (26) wird wahrscheinlich nicht so schnell entspannen können. Es handelt sich noch immer um den Rechtsstreit, der zwischen dem Weltmeister Boateng und seinem Ex-Berater Jörg Neubauer herrscht. Am Donnerstag um 10 Uhr wurde vor dem Landgericht Berlin entschieden, dass die gütliche Einigung zwischen den beiden Parteien gescheitert ist.

Die Lage des Falls

Neubauer hatte den Star von Bayern wegen ausstehender Provisionszahlungen verklagt. Es wird ein Zivilverfahren geben, bei dem eine weitere mündliche Verhandlung angestrebt wird. Allerdings kann es auch möglich sein, dass sich beide Parteien außergerichtlich einigen und eine mögliche Summe als Vereinbarung treffen, die gezahlt wird. Ursprünglich wurden von Neubauer ausstehende Zahlungen in Höhe von 750 000 Euro verlangt. Boateng hatte jedoch nur 350 000 Euro von dem geforderten Betrag beglichen. Vor Gericht wird nun um die ausstehenden 400 000 Euro gekämpft. Neubauer hatte am heutigen Tage einen Vergleich von 200 000 Euro angeboten. Jedoch hatte der Spieler nach einigen Minuten Beratungen mit seinen Beratern abgelehnt. Boateng hatte lediglich 100 000 Euro angeboten, die allerdings von Neubauer nicht angenommen wurden. Eine weitere Zahlung von 25 000 Euro für gemeinnützige Zwecke konnten den Ex-Berater ebenso nicht begeistern.

Keine Kommunikation möglich

Neubauer war seit der HSV-Zeit der Berater von Boateng, bis im Jahr 2013 das Verhältnis beendet wurde. Unter anderem hatte der Manager den Wechsel zu ManCity im Jahr 2010 und  zu Bayern betreut. Bei dem heutigen Gerichtstermin waren jedoch weder Boateng noch der Ex-Manager anwesend. Sie wurden durch ihre Anwälte vertreten.