Skip to main content

Abstiegskampf ist bald entschieden

Das 2:1 von SC Freiburg gegen Bayern München ist durchaus verdient gewesen. Besonders interessant sind dennoch die weiteren Entwicklungen, die aus diesem Spiel resultieren. Auch wenn Freiburg das Wunder schafft, muss der Klub noch weiterhin zittern.

Abstieg näher als gedacht

Der Abstiegskampf ist härter als je zuvor. Es sind nämlich zwei bekannte Klubs, die durchaus noch weiterhin zittern müssen. Nach dem 2:1 gegen die Bayern klettert Freiburg auf Platz 14 der Tabelle. Dennoch gab es einen Abstiegs-Kracher in Hannover. Natürlich haben die Meister das Spiel unter Kontrolle. Obwohl die Bayern das Spiel überaus führen konnten, haben am Ende die Freiburger das Spiel für sich entscheiden können. Besonders bitter wird es jedoch in der kommenden Woche für Paderborn und den HSV. Nach den nächsten Ergebnissen wird sich entscheiden, welcher der Klubs wirklich absteigen muss. Es ist bekannt, dass der Abstieg den HSV knapp 14 Millionen Euro kosten würde. Neben den beiden Klubs müssen aber auch Hannover, Hamburg, Hertha und Hannover zittern.

Nur wenige Punkte Unterschied

Es sind nur wenige Punkte, die die letzten fünf Teams der Bundesliga voneinander trennen. Nur drei Punkte können entscheidend sein. Auf Platz 14 befindet sich Freiburg mit 34 Punkten und auf Platz 18 liegt Paderborn mit 31 Punkten. Der 13. Platz geht an Hertha mit 35 Punkten, der auch noch nicht gerettet ist. Somit sind es sechs Klubs, die mit dem Abstieg zu kämpfen haben. Es handelt sich um den härtesten Abstieg überhaupt. Natürlich ist der Abstieg aus sportlicher Sicht ein Desaster. Aber auch aus finanzieller Sicht wird es um sehr viel Geld gehen. Am Schlimmsten würde es Hannover 96 treffen. Statt den ehemaligen 32 Millionen Euro würden sie in der zweiten Liga nur 11,8 Millionen Euro erhalten. Das sind ganze 20 Millionen weniger. Auch der HSV würde um die 14 Millionen Euro weniger bekommen. Bei Freiburg wären es 16,6 Millionen, die in der Kasse fehlen würden.

Frankfurt – HSV : 2:1

Der Kampf zwischen den beiden Klubs Eintracht Frankfurt und Hamburger SV ist vorbei. Es war jedoch ein Rennen, welches viel Spannung versprochen hat. Die Frankfurter wollten einfach nicht aufgeben, was ihnen letztendlich ihren Erfolg gebracht hat.  Das Resultat des Spiels: Zwei Tore, die durchaus verdient waren.

Stürmer Meier sorgt für Tore

Bei dem 2:1 konnte der Stürmer Meier seine Saisontore 15 und 16 gutmachen. Der Spieler kann durchaus stolz auf sich sein: Immerhin liegt er nur ein Tor hinter Arjen Robben, der für den Tabellenführer Bayern München spielt. Dennoch  hat Meier nicht viel Glauben an sich. Er nimmt nicht an, dass er mit einer höheren Torzahl davonkommt. Meier konnte dennoch zu diesem großen Lob Stellung beziehen: „Die Bayern erzielen doch in jedem Spiel fünf bis sechs Tore, davon macht Robben zwei bis drei. Der wird es machen!“

Das erste Tor von Meier

Es war ein Elfmeter, das gegen den HSV geschossen wurde. Der Spieler Djourou blockt den durchaus leichteren Piazon im Strafraum. Hierfür gibt es von Schiri Myer einen Elfmeter. Djourou konnte diese Entscheidung jedoch nicht verstehen, da man bei einem solch wichtigen Spiel keinen Elfer ermöglicht, wenn kein großer Zwischenfall vorgefallen war. Meier blieb sichtlich cool und versenkte den Strafstoß zum 1:0 in der 11. Minute. Anschließend trifft er zum zweiten Mal in der 54. Minute aus 18 Metern Entfernung mit der rechten Innenseite und verschafft seinem Team somit das 2:1. Seine 16 Saisontore sind durchaus beneidenswert, da er genauso viele Tore wie sein kompletter ehemalige Verein HSV geschossen hat. In der Nachspielzeit konnte er fast erneut einen Tortreffer landen. Allerdings ging der Ball an die Latte: „Ich wusste nicht, in welche Ecke der Torwart geht. Deshalb wollte ich besonders hart schießen,“ konnte der Spieler von sich geben. Der Abstiegskampf für den HSV wird nicht leicht. Allerdings könnte der Spieler Zoltan Stieber die Mannschaft mit seinen Toren retten, die er gelegentlich sichert.