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Boateng und Lewandowski streiten beim Training

Die Bayern haben nicht sonderlich viel Freude in den letzten Tagen. Grundsätzlich muss damit gerechnet werden, dass die nicht immer perfekten Spielstände auch an den Launen der Spieler zerren. Es ist darauf zu achten, dass die Emotionen nicht ausarten.

Der Zoff

Die Meisterschaft steht noch immer offen und in der Champions-League sieht es momentan auch nicht sonderlich besser aus. Trotzdem ist es bei den Bayern nicht ruhig. Ganz im Gegenteil: Die Spieler scheinen nicht bei der Sache zu sein. Entspannung sieht besonders an diesem Tag beim Training anders aus. Am 20.05.2015 konnte beim Training erkannt werden, dass nach den drei freien Tagen viel Zoff in der Luft war. Gegen 12 Uhr am Mittag grätscht Boateng gegen Lewandowski. Es sieht wie ein normaler Zweikampf aus. Der Stürmer steht auf und beide geraten aneinander. Das ist wahrscheinlich aus dem Grund ausgewartet, da Lewandowski einige Worte zu Boateng gefeuert hat. Beide Spieler bauen sich voreinander auf und stehen Kopf an Kopf. Die anderen Mitspieler greifen direkt ein. Lahm, Benatia und Rafinha stehen sofort zwischen den Stars. Rafinha nimmt sich Boateng zurseite und zieht ihn von Lewandowski weg. Lahm und Benatia reden hingegen mit dem Polen.

Guardiola greift ein

Natürlich muss auch Guardiola eingreifen und sich um seine Spieler kümmern. Er hat den Zweikampf nämlich gesehen und schickt die beiden Spieler in die Kabine. Erst geht Boateng und mit zehn Meter Abstand folgt auch Lewandowski. Beim Trainingsspiel wird weiterhin acht Minuten weiter gespielt, bis abgepfiffen wurde.

Bayern besiegt Dortmund: 1:0

Es war ein großes Hoffen und dennoch konnten leider keine größeren Erfolge genutzt werden, um Dortmund doch noch weiter nach vorne zu bringen. Der FC Bayern München hat sich trotz großer Sorgen in Bezug auf die Besetzung gegen Dortmund durchsetzen können. Der Rekordweltmeister entschied in der Top-Partie des 27. Spieltages in der Bundesliga das Spiel gegen BVB für sich. 1:0 für Bayern, um weiterhin den großen Vorsprung aufrechterhalten zu können.

Die Meisterschaft kommt

Zehn Punkte Vorsprung ist ein guter Wert für Bayern. Natürlich ist der Vorsprung wichtig, um die Meisterschaft in Angriff nehmen zu können. Vor rund 80.000 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park konnte der ehemalige BVB Spieler Robert Lewandowski für die Erleichterung sorgen. Das Tor war für Dortmund leider eine kleine Niederlage. Immerhin haben sie in den letzten sieben Spielen gegen alle antretenden Vereine gewonnen. Aktuell bleibt BVB jedoch nur das DFB-Pokal Sprungbrett, um einen internationalen Platz in der kommenden Saison nutzen zu können. Die eingesetzten Spieler haben einen Marktwert von aktuell 647 Millionen Euro. Diese Partie machte das Spiel zu einem der zweitwertvollsten Spielen aller Zeiten, das in der Bundesliga stattgefunden hat.

Bayern ohne vier Spieler

Bayern hatte es nicht leicht. 14 Tage nach der Heimniederlage gegen Gladbach hatte Pep Guardiola viele Spieler auswechseln müssen. Ribéry, Robben, Alaba und auch Badstuber konnten das Team  mit ihrer Anwesenheit leider nicht bereichern. Aus diesem Grund mussten neue Positionen genutzt werden, um die Defensive nicht weniger stark dastehen zu lassen. Dante erhielt eine Chance und ebenso sollte der Drang in der Offensive durch Dortmund gehalten werden. Lahm konnte nach viermonatiger Pause aufgrund von Verletzungen wieder sein Comeback feiern und auch Alcantara war nach längerer Pause wieder auf dem Feld zu sehen. Götze wurde zehn Minuten vor Schluss eingewechselt.