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Reus und Müller: 2:0 gegen Georgien

Die DFB musste es schaffen und hat es geschafft: Der Sieg gegen Georgien war die Erleichterung schlechthin. Natürlich haben wir nie an unseren Jungs gezweifelt. Nach dem Australien Spiel, das mit einem 2:2 geendet hat, haben wir uns gewünscht, dass das Spiel bei diesem Mal anders ausgeht.

Die Erleichterung

Das Spiel gegen Georgien konnte mit einem 2:0 beendet werden. Zu verdanken haben wir es den Spielern Reus und Müller, die clever die Tore erreicht haben und natürlich mit Vorarbeit von Özil den weiteren Schritt nach vorne machen konnten. Die Fans sind begeistert und auch Joachim Löw, der jedoch schon ein wenig mehr von seinen Jungs erwartet hat. Schließlich gab es Möglichkeiten des Eigentors und in den ersten Minuten des Spiels konnten weitere zwei Tore geschossen werden, die jedoch teilweise gegen den Pfosten geschlagen wurden. Marco Reus konnte in der 39. Minute für die erste Erleichterung bei den Deutschen sorgen, der als bester Schütze in der EM-Ausscheidungssrunde tätig war. Thomas Müller konnte für das zweite Tor nur fünf Minuten später, nämlich in der 44. Minute sorgen.

Ticket zur EM?

„Wir mussten das Spiel unbedingt gewinnen, das war klar. Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Danach haben wir das Ergebnis ein bisschen verwaltet und viele Chancen liegen lassen”, sagte der Bundestrainer. „Wir haben zu null gespielt, das war gut. Es ist schwer gegen einen Gegner, der tief steht. Im Grunde ist es okay, dass wir drei Punkte haben. Wir müssen uns noch verbessern, gerade für die nächsten Aufgaben. Aber wie haben noch Zeit und ich bin guter Dinge”, sagte Schweinsteiger nach dem Spiel. Deutschland schoss in der Gruppe D mit zehn Punkten wie Schottland, zum Spitzenreiter Polen auf. Bei der nächsten Aufgabe am 13. Juni kann Deutschland als Spitzenreiter die Gruppe verlassen und somit im Herbst mit den Duellen eines der zwei fixen Tickets in die EM erhalten. Es geht dann um die Konkurrenten Polen, Schottland und Irland.

Reus und Ramos: Ohne Führerschein zum Training

Wie schlimm ist es, ohne selbst ein Auto zu fahren und zum Training von BVB zu erscheinen? Anscheinend ist diese Tatsache sehr einschüchternd, da die Stars Reus und Ramos sich nicht ganz unbeeinflusst von diesem Geschehen sind.

Führerschein nicht in Sicht

Gestern gegen kurz vor neun Uhr morgens, mussten Reus und Ramos zum Training in Dortmund-Brackel erscheinen. Sie sind jedoch nicht mit ihrem eigenen Auto vorgefahren, sondern sie haben sich zum Training bringen lassen. Nämlich von einem privaten Chauffeur, der ab sofort in ihren Diensten steht. Der Stürmer von Dortmund Marco Reus und der Stürmer Adrian Ramos haben leider aktuell keinen Führerschein vorzuweisen, weshalb sie sich immer überlegen müssen, wie sie zum Training erscheinen. Sie sind auf eine fremde Fahrhilfe angewiesen, oder gar einen Fahrservice, um in den weit entfernten Dortmunder Osten zum Training zu erscheinen. Zuvor haben sich die beiden von Freunden mitnehmen lassen, was sie jetzt wahrscheinlich nicht mehr in Betracht ziehen werden. Reus hatte sich häufig von seiner Schwester fahren lassen oder gar ein Taxi genommen.

Der Hintergrund

Bis vor einer kurzen Zeit fuhr der Star selbst sein Auto. Allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt keinen Führerschein und hat sich somit strafbar gemacht. Ein Strafbefehl über 540.000 Euro erhielt er für seine Dummheit, sich dennoch ans Steuer gesetzt zu haben. Ramos ist aber auch nicht besser: Er hatte zu seiner praktischen Prüfung einen Strohmann geschickt, der ihm den Führerschein hätte ermöglichen können. Es bleibt abzuwarten, wann die beiden Stars wieder selbst zum Trainingsgelände fahren werden, ohne sich von Freunden oder einem Chauffeur fahren zu lassen.

12. Spieltag: Der persönliche Rückblick [Teil 1]

Glück auf, Schalke! Da hätte Lord Bendtner die Knappen fast nackig gemacht. Hilft aber nichts. Trotz seines ersten Bundesliga Tores wollte die Gewerkschaft der Lordführer nicht so recht in Fahrt kommen. Ein Tor fehlte nach 90 Minuten, sonst wäre es um den vermeintlichen Sohn einer asiatischen Prostituierten (Gruß an Di Matteo) wieder ganz dunkel geworden.

Wesentlich besser schaut’s da im Süden aus. Matthias Sammer, erst kürzlich in München verlängert, hat sein können gegen Hoffenheim noch einmal so richtig unter Beweis gestellt. Matze trifft gleich vier Mal. Da wurde die Truppe vom Babynahrungsmittelhersteller Hipp mehr rasiert als der Ribery morgens vor dem Spiegel. 4:0 hieß es am Ende für die Bayern…

Ruppig war es auch in Paderborn. Der Aufsteiger lässt Kloppo noch weiter in die Krise stürzen. Am Ende steht der BVB da wie Dresden ’45. Nach 2:0 Führung wieder keinen Dreier. Dafür feiert Marco sein Comeback im Krankenbett.  Gas, Wasser, Scheiße nennt man dieses Spielprinzip, indem es letztendlich keinen Sieger gibt.

Ein ähnliches Bild lieferte die Elf von Kasper Hjulmand ab. Kurz vor Schluss wurde die fleischgewordene Asia-Pfanne in Form von Shinji Okazaki noch einmal so richtig heiß. Wunderschöner Kopfball in der 88′, direkt ins Lattenkreuz. Da feiern die Jecken ihre Fastnacht doch gleich noch einmal. 2:2 trennt sich Mainz von Freiburg.

Nachdem Kramer nach Abpfiff des 11. Spieltags noch kurz im Tipico-Büro verschwand, schien er heute mal ohne Wettschein gespielt zu haben. Die Borussia kassiert ihre erste Heimniederlage. Durchaus verdient an dieser Stelle. Das Spiel grenzte an teilweise Arbeitsverweigerung. Die Frankfurter hingegen kamen nach überstandenen GdL-Streik mal wieder pünktlich zum Zug, überrollten ihren Gegner und lassen sich als verdiente Sieger feiern. 3:1 am Ende für die Hessen.

Das Spiel in Hannover glich unterdessen dem Kessel von Stalingrad. Bei rund 4 Grad Außentemperatur machte Leverkusen ordentlich Dampf. Da half auch die hannover’schen Kiyottake in der letzten Viertelstunde nicht. 95+1 muss am Ende doch mit leeren Händen nach Hause fahren. Komplettes Gegenteil hingegen im Pott: Die Werkself ist nun wieder oben dran und jagt Wolfsburg wie Biermann die Linken.