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Champions League: Dieses Team gewinnt laut UEFA-Prognose den Titel

Wer gewinnt die Champions League?
Wer gewinnt die Champions League? (Foto: © Kieran Clarke / CC BY 2.0 / via Flickr)

Die UEFA hat auf ihrer Website die Statistiken der vergangenen Champions-League-Saisons analysiert und anhand der Ergebnisse den Sieger 2016/17 prognostiziert. Bereits vor zwölf Monaten hatte sie Real Madrid als zukünftigen Gewinner korrekt vorhergesagt. Gelingt das erneut?

In diesem Beitrag gehen wir auf die einzelnen von der UEFA berücksichtigten Statistiken und Kriterien ein und erläutern, auf wen sie zutreffen bzw. wer sich gemäß der Prognose vom Traum des Titels bereits verabschieden kann.

Zunächst werfen wir nochmal einen Blick auf die 16 Teams, die aktuell noch – im Achtelfinale – dabei sein:

Real Madrid, SSC Neapel, FC Sevilla, Leicester City, FC Bayern München, FC Arsenal, Paris Saint-Germain, Benfica, Manchester City, Bayer Leverkusen, FC Porto, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

Und nun zu den Kriterien, die der zukünftige Champions-League-Sieger laut UEFA erfüllen sollte:

1. Er sollte sich als Gruppensieger für das Achtelfinale qualifiziert haben

Zehn der letzten elf Champions-League-Sieger waren Gruppensieger. Lediglich Inter Mailand gewann in der Saison 2009/10 als Gruppenzweiter den Henkelpott.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

Real Madrid, SSC Neapel, FC Sevilla, Leicester City, FC Bayern München, FC Arsenal, Paris Saint-Germain, Benfica, Manchester City, Bayer Leverkusen, FC Porto, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

2. Er sollte nicht zum ersten Mal im Achtelfinale stehen

Noch nie ist ein Klub in das Endspiel eingezogen, der erstmals die Gruppenphase überstanden hatte und damit zum ersten Mal im Achtelfinale stand. Am nächsten dran war im Jahr 2006 der FC Villarreal, im Halbfinale schieden die Spanier jedoch gegen Arsenal mit insgesamt 0:1 aus.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

SSC Neapel, Leicester CityFC Arsenal, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

3. Er sollte den Titel schon mal gewonnen haben

In der ersten 42 Auflagen der Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister gewannen 21 verschiedene Klubs den Titel. In den folgenden 19 Spielzeiten kam mit dem FC Chelsea nur ein einziger Neuling dazu (in der Saison 2011/12). Schlechte Nachrichten also für all jene Klubs, die noch nie den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb gewinnen konnten.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

SSC NeapelFC Arsenal, Juventus, Atlético Madrid, Borussia Dortmund, FC Barcelona, AS Monaco.

4. Er sollte nicht mehr als acht Gegentore in der Gruppenphase kassiert haben

Wie die UEFA erläutert, garantiert die beste defensive Bilanz nach der Gruppenphase nicht unbedingt den Titel. Im Gegenteil, noch nie hat das Team, das die beste defensive Bilanz in der Gruppenphase hatte, den Wettbewerb gewonnen (der FC Barcelona (8) zum Beispiel rangierte in der Saison 2008/09 nur auf Platz 18 der Teams mit den wenigsten Gegentoren in der Gruppenphase). Auf der anderen Seite hat noch nie ein Team am Ende die Trophäe geholt, das in der Gruppenphase bereits mehr als acht Gegentore kassiert hatte.

Damit bleiben nur noch folgende Teams übrig:

Juventus, Borussia Dortmund, FC Barcelona.

FC Barcelona 2016
FC Barcelona 2016 (Foto: © Save the Dream / CC BY 2.0 / via Flickr)

Und damit steht Gewinner am 3. Juni in Cardiff fest: es ist der FC Barcelona! Das Team von Luis Enrique ist das einzige, das allen UEFA-Kriterien standhält: es hat hat sich als Gruppensieger und mit nur vier Gegentoren für das Achtelfinale qualifiziert, holte schon fünf Mal den Titel und steht damit auch nicht zum ersten Mal im Achtelfinale.

Stimmt ihr der Prognose der UEFA zu? Wer wir eurer Meinung nach Champions-League-Sieger 2016/17?

Mehr Geld für Klubs in Champions – und Europa-League

Es wird aktuell versucht, ein wenig mehr Interesse bei den Klubs und Vereinen zu wecken. Immerhin reicht es häufig nicht aus, wenn der Erfolg bereits vor der Nase steht und in Griffweite ist. Vielmehr muss darauf geachtet werden, dass noch mehr Geld in die Kassen der Klubs fließt, wenn die Champions League und die Europa League erreicht werden.

Noch mehr Geld

Die UEFA schüttelt noch mehr Gelder aus ihren Ärmeln, um diese für die Europacupstarter zu unterstützen. In der kommenden Saison bis Ende 2018 sind je 1,638 Milliarden Euro vorhanden, um diese zu verteilen. Um die 1,275 Milliarden Euro gegen an die Teams der Königsklasse. Hierbei handelt es sich um eine Steigerung um gut 25 Prozent. Fast 64 Prozent höhere Start- und Siegprämien können die Vereine in der Europa League erwarten. 381 Millionen Euro anstatt 232,5 Millionen werden nun vermittelt. Diese Zahlen wurden am heutigen Dienstag bekannt, die von der European Club Association bei der Generalversammlung in Stockholm beschlossen wurden. Bislang konnte der Champions-League Sieger 2016 für den Finalsieg nicht mehr 10,5, sondern 15 Millionen Euro erhalten.

Sehr guter Anreiz

Natürlich handelt es sich bei der Steigerung der zusätzlichen finanziellen Geldspritze um eine sehr gute Motivation, die für die Spieler und den gesamten Klub erhalten wird. Allerdings erhalten die Spieler noch weitere Summen, die aktuell noch nicht bekannt geworden sind. Die besonders hohen Summen für die Klubs können zukünftig wiederum in neue Spieler investiert werden, um weiterhin an der Spitze der Tabelle zu bleiben oder gar um neue Wege zu bestreiten und neue Stars zu sich zu holen.